So nun haben wir wieder einmal eine Fortsetzung der Fortsetzung, der Fortsetzung des Originals in den Kinos. Normalerweise werden diese vierten oder fünften Teile immer als Direkt to DVD/VHS herausgebracht aber dafür hat Final Destination zu viele Freunde. Mit anderen Worten, in Hollywood brauchte jemand Geld und hatte keine Lust, sich etwas Eigenes einfallen zu lassen. Das Problem an solchen Fortsetzungen ist, dass man eine Geschichte eben nur ein oder zwei Mal spannend erzählen kann. Alles andere was danach kommt und keine neuen Ansätze mitbringt, ist einfach nur noch Langweilig. Viele Serien versuchen mit dem vierten Teil eine neu Story zu erzählen, um das Ganze aufzulockern, The Final Destination leider nicht. Der vierte Teil macht genau das selbe wie Teil 1 bis 3.
Den ersten Teil der Serie fand ich ehrlich gesagt richtig gut, die Geschichte durchaus glaubhaft, die Effekt für die Zeit auch überzeugend und der Ansatz des Films war vollkommen neu. Das interessante war das sich jeder irgendwie mit dieser Geschichte identifizieren konnte, dass machte den Film zu einem echten Horrorfilm. Der zweite Teil knüpfte an den ersten Teil an und versuchte einige Hintergründe zu beleuchten. Das gelang auch ganz gut, doch die Anfangssequenz, der Autounfall, war schon unglaubwürdiger. Dafür sahen die „Unfälle” deutlich besser und realistischer aus. Der dritte Teil machte genau das gleiche wie Teil zwei nur schlechter. Denn ein Achterbahnunfall der so vielen Menschen das Leben kostet ist definitiv unrealistisch.
So und der vierte Teil der Final Destination Serie legt in Sachen Unglaubwürdigkeit noch eine Schippe darauf. Ein riesiges Stadion das während eines Autorennens einfach zusammenfällt? Bitte, wieso nicht gleich ein Zeppelin Unglück oder eine Konzerthalle die während eines Britney Spearce Konzertes, durch die Hämmernden Metallgitarren zum Einsturz gebracht wird. Auch die Dialoge sind mittlerweile schon dermaßen abgedroschen, dass man es kaum erwarten kann, bis die nächste Figur ins Gras beißt. Ach noch was, dieser prolo Typ ist doch genau der selbe Charakter wie in Bay’s Freitag der 13te, oder?
Warum man sich Final Destination 4 dennoch anschauen sollte, sind die bizarren und super inszenierten Todesfälle. Wer kein Blut sehen kann ist hier natürlich falsch(du Weichei), doch wer schon immer einmal sehen wollte, was passiert wenn es einen Menschen in eine Rolltreppe zieht, ist bei Final Destination gut aufgehoben. Durch die 3D Effekte wird der ganze Spaß natürlich noch einmal gesteigert. Viel mehr hat der Film zwar nicht zu bieten aber was soll’s, der Name, die Unfälle und die 3D Technik - ich war schon bei langweiligeren Filmen im Kino.
Fazit: Wer auf eine gut erzählte Geschichte und schauspielerische Höchstleistungen verzichten und sich von ein paar guten Splatterszenen unterhalten lassen kann ist hier richtig. Dabei hätte ich mir doch einen Film gewünscht, der mehr Hintergründe oder auch nur irgendetwas Neues gebracht hätte und dazu natürlich die Splatterszenen. Naja vielleicht gibt es in zehn Jahren ja mal ein vernünftiges Remake bzw. eine Neuinterpretation.
Science-Fiction ist das Wort, bei dem sich bei den meisten Frauen die Nackenhaare aufstellen. Dieses Genre sei unrealistisch und immer übertrieben dargestellt, so ist zumindest die gängige Meinung. Bei Science-Fiction denken viele sofort an Trekkies, Außerirdische und das Weltall. Dem Regisseurs Neill Blomkamp waren diese Vorurteile wahrscheinlich gut bekannt, deshalb hat er seinen Sci-Fi Film District 9 so realistisch wie möglich dargestellt.
So heute möchte ich euch mal wieder eine beliebte TV Serie vorstellen. Leider wurde diese in den Vereinigten Staaten bereits abgesetzt und auch bei uns läuft sie momentan nicht mehr. Es handelt sich um die amerikanische Serie Reaper - Ein teuflischer Job, produziert von Tara Butters und Michele Fazekas. Das sind zumindest für mich zwei unbekannte aber als kreativer Berater war kein geringerer als Kevin Smith zuständig, weiterhin übernahm Smith auch die Regie der Pilotfolge. Demzufolge ist die Serie vor allem durch schwarzen Humor geprägt.
Wer kann sich noch an Sam Raimi erinnern. Ja ich weiß der hat die Spiderman Filme gemacht aber Jahre zuvor konnte er richtig gute Horrorfilme unter seinem Namen verbuchen. Und bei diesem Thema ist er nun auch wieder gelandet. Zum Glück denn man merkt sofort das er genau auf diesem Gebiet einer der ganz Großen ist.
Endlich hat es Quentin Tarantinos sechster Film(wenn man Kill Bill als jeweils einen Film zählt) in die Kinos geschafft. Da sein letzter Film Death Proof doch mehr als enttäuschend war meldet sich Mister Pulp Fiction mit einem Paukenschlag zurück. Inglourious Basterds ist ein Meisterwerk geworden, vielleicht das Meisterwerk auf das wir alle gewartet haben. Allein schon die Starbesetzung ist eine Klasse für sich, neben Eli Roth, Brad Pitt, Till Schweiger, Mélanie Laurent, Diane Kruger, Daniel Brühl konnte vor allem Christoph Waltz als SS-Standartenführer Hans Landa alias „der Judenjäger“ überzeugen. Selten habe ich eine Figur gesehen die so perfekt dargestellt und gespielt wurde. Sobald