Archive for Action

Gamer

GamerGamer, das neuste Projekt der Crack und Crank 2: High Voltage Schöpfer läuft gerade in unseren heimischen Kinos an. Diesmal haben sie noch ein paar Science-Fiction Elemente in die bekennend actionlastige Produktion gepackt. Anders wie die beiden Crank Filme bietet Gamer wenigsten ansatzweise einen vernünftigen und glaubhaften Handlungsstrang. Auch wenn allen klar sein müsste das es sich hier nicht um einen langweiligen Thriller handelt, die Action bestimmt die Handlung.

Die Hauptrolle wird von Gerard Butler(Gesetz der Rache, 300) übernommen, die weibliche Hauptrolle Angie stellt Amber Valletta(Transporter - The Mission) dar und der Bösewicht Ken Castle wird von Michael C. Hall gespielt. Weiterhin sind noch Alison Lohman(Drag Me to Hell) und Ludacris dabei.  Die Besetzung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen und alle Charaktere wirken glaubhaft. Der Film spielt in einer nicht so weit entfernten Zukunft. Die Verwendung von Social Netzwerkdiensten und Second Life Spielen ist allgegenwärtig. Der Milliardär Ken Castle schaffte vor einiger Zeit eine Revolution des Multimediazeitalters.

Er entwarf ein einfaches Spiel, ähnlich wie das bekannte Second Life oder Playstation Home, in dem der Spieler eine virtuelle Figur steuert und mit ihr verschiedene Dinge tun kann, wie zum Beispiel ins Kino gehen, Leute treffen und so weiter. Ken Castle entwickelte diesen Gedanken weiter in dem er auf virtuelle Figuren verzichtete und das Spiel mit echten Menschen verwirklichte.  Die Personen konnten natürlich freiwillig entscheiden ob sie steuern oder gesteuert werden. Wer steuern wollte muss bezahlen, wer gesteuert wird bekommt einen Chip ins Gehirn eingepflanzt, dieser bewirkt das man die Person quasi fernsteuern kann. Ob die Ferngesteuerten alles miterleben oder doch noch eine Entscheidungsmöglichkeit haben bleibt offen.

Dieses System funktionierte so gut, das Ken Castle schon wieder das nächste Projekt gestartet hat. Das Spiel nennt sich Slayers und die Spieler treten in einer virtuellen Schlacht mit echten ferngesteuerten Menschen gegeneinander an. Bei den Ferngesteuerten handelt es sich um verurteilte Schwerverbrecher welche die Todesstrafe erwartet, überleben sie 30Runden werden sie in die Freiheit entlassen. Der Held des Spieles ist der Sträfling Kabel, der bereits 28 Runden überlebt hat und kurz vor der Freilassung steht, jedoch versucht der Entwickler des Spiels alles um das zu verhindern.

Gamer ist ein erschreckender Blick in eine nicht allzu ferne Zukunft und gleichzeitig eine Gesellschaftskritik an allen Virtualreality Spielen und Social Network Diesten. Der Film besitzt einen außergewöhnlich modernen Look, die Bilder sehen verdammt scharf und detailliert aus. Kein Wunder Gamer wurde mit einem neuen digitalen Kamerasystem gedreht. Die Optik des ganzen Films ist einfach umwerfend, nicht nur die Bildqualität sondern auch das bis ins kleinste Detail modern dargestellte Set. Alle Figuren, vor allem die Frauen sehen bizarr und gleichzeitig superhübsch aus. Demgegenüber steht die Story, die eigentliche Idee hinter dem Film ist klasse doch bei der Umsetzung bleiben leider einige Fragen offen.

Fazit: Gamer ist ein Film im Stil von Crack und dementsprechend schnell und rasant dargestellt. Es bleibt keine Zeit für sinnlose Dialoge, eine Explosion jagt die nächste. Also ein Film ganz nach meinem Geschmack, gut die Story hätte noch etwas ausführlicher sein können aber was soll’s schon alleine wegen der brillanten Inszenierung ROCKT der Film. Ein klares muss für alle Action Fans.

Trailer zum neuen A-Team Film

Dieses Jahr ist es endlich so weit, das legendäre A-Team ist zurück. Am 22.7.2010 soll der Film in den Kinos starten. Das heißt erstmal noch ein ganzes Stück abwarten, aber als kleinen Vorgeschmack auf den fertigen Film hier schon mal der Trailer. Leider ist die Bildqualität nicht besonders gut aber was soll´s.

Ich hätte nie gedacht, das die Figuren so gut passen würden. Vor allem Hannibal (gespielt von Liam Neeson) und Face (gespielt von Bradley Cooper) sehen den Originalen zum verwechseln ähnlich. Nur B.A. Baracus wirkt sehr künstlich und passt irgendwie so gar nicht in meine Vorstellung vom A-Team, vielleicht liegt es an den fehlenden Goldketten oder einfach daran das Mister T. noch immer allgegenwärtig ist. Also meiner Meinung nach wäre der Film mit dem originalen Mister T. Zehnmal kultiger und wahrscheinlich auch besser geworden.

Die dargestellte Action wirkt vielleicht auf den ersten Blick etwas übertrieben doch jeder der das Original kennt wird nichts anderes erwarten und da geht es auch einmal in Ordnung wenn ein Panzer an einem Fallschirm hängt.

Ansonsten kann man zu diesem frühen Zeitpunkt noch recht wenig sagen, deshalb erstmal abwarten. Natürlich müssen sie unbedingt das A-Team Themevernünftig einbinden, im Trailer ist es nur einmal kurz zu erahnen.

Public Enemies

Public EnemiesIst ein Spielfilm der das Leben(bzw. die letzten Monate) von John Dillinger darstellen soll. Dillinger war Anfang der 1930`er Jahren ein gefürchteter Bankräuber in den vereinigten Staaten. Er war der erste Mensch, der vom F.B.I. zum Staatsfeind Nr.1 erklärt wurde, doch unter der Bevölkerung galt er als eine Art moderner Robin Hood.

Also meiner Meinung nach ist das eine spitzen mäßige Story für einen Film und wenn dann noch Johnny Depp die Hauptrolle spielt sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Dennoch ist Public Enemies nicht überragend geworden, der Film ist langatmig, undurchsichtig und zum Teil echt langweilig. Woran das liegt ist schwer zu sagen, wahrscheinlich wurden einfach zu wenige Emotionen geweckt. Der Zuschauer war zu keinem Zeitpunkt auf der sprichwörtlichen Seite von Dillinger oder des F.B.I.`s. Und somit blieb ein Mitfiebern aus, obwohl Johnny Depp einen recht glaubwürdigen John Dillinger abgab. Ebenfalls keine schlechte Arbeit verrichtete Christian Bale, der als FBI-Beamte Melvin Purvis zu sehen ist.

Vor allem der Anfang ließ zu wünschen übrig, der Zuschauer wird mehr oder weniger ohne nennenswerte Informationen über John Dillinger oder dessen Bande, quasi im Regen stehen gelassen. Der Film startet am 13. Oktober 1933 als Dillinger nicht mal mehr ein Jahr zu leben hat. Kein Wer ist?, kein Was? und gleich gar kein Warum? Eine kurze Rückblende auf dessen Kindheit und Jugend hätten der Figur ein glaubwürdiges Gesicht gegeben. Nach genau diesem Prinzip funktionierten ja die meisten Biographischen Filme immer sehr gut. Als Beispiel bringe ich jetzt mal Blow, der ebenfalls aus dem Leben eines großen Gangsters berichtet und in dem ebenfalls Johnny Depp die Hauptrolle übernimmt. Blow schafft es den Zuschauer ab der ersten Minute mitzureisen, mit Public Enemies kann sich der Zuschauer dagegen nur schwer identifizieren.

Natürlich hat Michael Mann bei Public Enemies nicht alles verkehrt gemacht. Denn das komplette 30`er Jahre Set mit seiner unglaublichen Detailtreue konnte mich voll und ganz überzeugen. Die Actionszenen sind ebenfalls sehr gut dargestellt und wurden sogar teilweiße an den original Schauplätzen gedreht. Vor allem die Verfolgungsjagd quer durch einen nächtlichen Wald ist an dieser Stelle zu erwähnen, denn die Geschwindigkeit und die Kamerafahrten konnen durchaus überzeugen, erinnern vielleicht auch etwas an Mann`s bisher besten Film Heat.

Fazit: Bei Public Enemies macht Michael Mann genau die gleichen Fehler wie schon zuvor bei Miami Vice, zu wenig Emocion, zu wenig Story, zu wenig Hintergründe. Dennoch ist Public Enemies kein Totalausfall, da doch viel über das Leben in den 30siger Jahren perfekt dargestellt wird. Auch die Ationszenen müssen sich nicht verstecken. Trotzdem ist der Film nur etwas für Freunde von alten Autos und dem Amerika der dreißiger Jahre.

District 9

District 9Science-Fiction ist das Wort, bei dem sich bei den meisten Frauen die Nackenhaare aufstellen. Dieses Genre sei unrealistisch und immer übertrieben dargestellt, so ist zumindest die gängige Meinung. Bei Science-Fiction denken viele sofort an Trekkies, Außerirdische und das Weltall. Dem Regisseurs Neill Blomkamp waren diese Vorurteile wahrscheinlich gut bekannt, deshalb hat er seinen Sci-Fi Film District 9 so realistisch wie möglich dargestellt.

In dem Film geht es wie nicht anders erwartet um Aliens, diese sind im Jahre 1982 mit ihrem riesigen Raumschiff über Johannesburg stehen geblieben. Nachdem die Menschheit drei Monate auf ein Zeichen gewartet hatte, entschlossen sie sich in das Raumschiff vorzudringen. Im inneren fanden sie 1 Million insektenartiger Aliens, die sich in einem schlechten gesundheitlichen Zustand befanden. Die Aliens wurden vorübergehend in einer Notunterkunft untergebracht, dem District 9. Dieses entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem riesigen Ghetto, mit Gewalt, Drogen und Korruption. 28 Jahre später sollten die mittlerweile 1,8 Million Außerirdischen umgesiedelt werden, da sie von den Bewohnern von Johannesburg nicht länger geduldet werden. Dafür wird ein privates Sicherheits- und Militärunternehmen angeheuert, deren Verantwortlicher Wikus van de Merwe (Sharlto Copley) mit dieser Situation etwas überfordert ist. Als Wilkus District 9 räumen will, kommt er mit einer mysteriösen Flüssigkeit in Kontakt und verwandelt sich langsam in einen Alien.

Von einem Tag auf den anderen ist Wikus van de Merwe der wichtigste Mensch auf der Erde, da sich seine DNA verändert hat und er nun Alienwaffen abfeuern kann. Da die Regierung mit ihm Experimente durchführen will, flieht er in District 9 um sich zu verstecken und den Geschehnissen auf den Grund zu gehen.

Die Aliens werden in diesem Film ganz anders dargestellt als das normalerweise üblich ist. Sie wollen weder die Erde überfallen um an ihre Schätze zu kommen, noch sind sie in irgendeiner Form hilfreich für die Menschheit. Die Menschen mögen die Aliens nicht und behandeln sie auch so. Es ist kein Zufall, dass der Film gerade in Johannesburg spielt. Neill Blomkamp will damit auf die schrecklichen Verhältnisse in Kriegsgeplagten Afrika aufmerksam machen. Denn einige Flüchtlinge werden ähnlich wie die unerwünschten Gäste aus dem All behandelt.

Der Stil diese Filmes ist in erster Linie dokumentarisch dargestellt und erinnert ein weinig an Cloverfield, da Bloomkamp viele Einstellungen im Handkamerastiel filmt. Die naturnahen und fotorealistisch computergenerierten Effekte sind sehr überzeugend und Zeitgemäß dargestellt. Sehr überraschend, denn der Film entstand mit einem Budget von 30 Millionen Dollar, was für einen Science-Fiction-Film eigentlich ein Witz ist. Nur Mal zum Vergleich Michael Bay hat für Transformers 2 genau 196 Millionen ausgegeben. Die Frage, ob damit Megan Fox für gewisse andere Dienstleistungen bezahlt wurde, lasse ich jetzt einfach mal so im Raum stehen.

Fazit: District 9 ist der erste richtige Sci Fi Blogbuster des Jahres, nachdem Transformers ja mehr oder weniger ein Flop war.  Die interessante Story, die gut animierten Effekte  und schließlich die Führung von Peter Jackson haben das alles möglich gemacht.

Inglourious Basterds

inglourious-basterdsEndlich hat es Quentin Tarantinos sechster Film(wenn man Kill Bill als jeweils einen Film zählt) in die Kinos geschafft. Da sein letzter Film Death Proof doch mehr als enttäuschend war meldet sich Mister Pulp Fiction mit einem Paukenschlag zurück. Inglourious Basterds ist ein Meisterwerk geworden, vielleicht das Meisterwerk auf das wir alle gewartet haben. Allein schon die Starbesetzung ist eine Klasse für sich, neben Eli Roth, Brad Pitt, Till Schweiger, Mélanie Laurent, Diane Kruger, Daniel Brühl konnte vor allem Christoph Waltz als SS-Standartenführer Hans Landa alias „der Judenjäger“ überzeugen. Selten habe ich eine Figur gesehen die so perfekt dargestellt und gespielt wurde. Sobald Walz in einer Szene auftaucht bestimmt allein er das Geschehen, aber nicht mit überheblicher Arroganz, sondern eher mit ruhiger Überlegenheit. Und das ist wirklich ganz große Klasse, dafür sollte auf jeden Fall eine Oscar Nominierung drin sein.

Auch Mélanie Laurent liefert eine durchaus ansehnliche Leistung ab. Sie spielt die junge Jüdin Shosanna Dreyfus, deren ganze Familie von dem „Judenjäger“ ausgelöscht wurde. Später leitet sie ein Kino in Paris welches sie von ihrer Tante und ihrem Onkel erbte. Ihr leicht eingeschüchtertes Auftreten und ihre Rachephantasie machen sie zu einer sehr interessanten Figur.

Dann wäre da noch Brad Pitt, welcher den von Indianern abstammenden Lt. Aldo Raine spielt. Seine Leistung war auch sehr anständig doch im Vergleich mit Christoph Waltz oder Mélanie Laurent nur zweitklassig. Auch Eli Roth konnte bei seinen kurzen Auftritten nur zum Teil überzeugen aber er hatte ja auch nur eine kleine Nebenrolle.

Als sehr schön empfand ich, dass auch einige Deutsche Schauspieler dabei waren. Daniel Brühl spielt sogar eine relativ wichtige Rolle als Frederick Zoller, einem Deutschen Schafschützen, der zu Ruhm gelang als er 300 Soldaten von einem Kirchturm in 3 Tagen erschoss. Dessen Lebensgeschichte wurde von Joseph Goebbels verfilm und soll im Kino von Shosanna Dreyfus Premiere feiern. Auch Till Schweiger ist als deutscher Schauspieler dabei, er spielt einen der Basterds. Es mag ja sein das Till Schweiger ein guter Schauspieler ist und in den meisten Filmen den 0815 Deutschen perfekt darstellt aber jedes Mal wenn ich ihn sehe warte ich in Gedanken nur darauf das er in seinen Opel Manta steigt um sich ein Rennen mit einem Golf zu liefern. Schon erstaunlich wie ein einziger Film einen Schauspieler so prägen kann.

Die gesamte Inszenierung ist natürlich wie in jedem Tarantino Film bis ins kleinste Detail perfekt. Was aber nicht bedeutet, dass sich der Film an irgendwelche Historischen Fakten hält, ganz im Gegenteil QT schreibt die Geschichte einfach neu. Also mit aller Deutlichkeit: „Das ist kein Film für Leute die schon bei Staufenberg den Kopf schüttelten“. Auch die Kameraführung wirkt sehr beeindruckend, vor allem die Schwenks über mehrere Etagen oder Räume sind einfach genial dargestellt.

So jetzt kommen wir zu den Knackpunkt des Filmes. Wie in jedem seiner Filme legt QT wieder das Hauptaugenmerk auf die Dialoge. Aber um es vorweg zunehmen es ist nicht so schlimm wie bei Death Proof, bei weitem nicht! Die meisten Dialoge sind auch genial und super lustig inszeniert, aber mache ziehen sich schon ein wenig.

Fazit: Inglourious Basterds muss man einfach gesehen haben und viel mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

Transformers 2 - Die Rache

transformers-2Über diesen Film wird zur Zeit heiß diskutiert. Die einen sind der Meinung, dass Transformers 2 eine Beleidigung für den guten Geschmack ist, die andere Fraktion ist der Meinung, dass der neue Michael Bay Film recht gelungen ist. Ich hab ihn mir gestern angeschaut und werde jetzt ein für alle mal mit meiner Meinung Klarheit schaffen.

Transformers 2 ist sicher kein Film der Stoff zum nachdenken gibt, das tat der erste Teil schon nicht. Die Story ist gewohnt flach, die Effekte gewohnt erstklassig, eben ein Typischer Michael Bay Film! Die Animation der Roboter sieht deutlich besser aus als in Teil eins, auch die Transformation wurde besser ausgearbeitet, doch die Autobots wirken immer noch recht kindisch. Und da sind wird auch schon beim Knackpunkt des Films, die Zielgruppe sind nun mal Kinder & Jugendliche und das bekommt man auch mit noch so tollen Action Szenen nicht auf die nächste Stufe.  Vor allem diese 2 sagen wir mal „beschränkten” Autobots (der grüne und der kleine rote Chevy sind gemeint) gingen mir schon mächtig auf die Nerven. Das ist nun mal ein abgenutztes Klischee und einfach nicht mehr lustig sondern nur noch peinlich ist. Die anderen Autobots kamen im Vergleich dazu recht gut rüber, auch wenn man von ihnen nur wenig zu sehen bekommt.

Der Hauptgrund warum man sich diesen Film anschauen sollte, ist weder die Story noch die recht aufwendig animierten Roboter. Sondern Megan Fox, sie ist das einzige was Transporters 2 überhaupt interessant macht. Die 23 Jährige Amerikanerin bewies wieder einmal, dass sie es mit den ganz großen aufnehmen kann. Leider gibt es von ihr, meiner Meinung nach, viel zu wenig zu sehen.

Zur Story sage ich an dieser Stelle nichts, denn diese ist sowieso nicht besonders komplex und einfach nicht wirklich interessant. Den ersten Teil sollte man aber vorher schon gesehen haben, sonst ergibt der Film einfach keinen Sinn. Erschrecken fand ich die Militärpräsenz, die Meiner Meinung nach in einem Film der an Kinder gerichtet ist, nichts verloren hat. Muss die US Army jetzt schon auf solche billigen Tricks zurückgreifen, um ihr Image aufzupolieren und neue Rekruten zu gewinnen? Wenn man natürlich an die atemberaubenden Spezialeffekte denkt, wird klar, woher das Geld dafür stammt. So etwas muss einfach nicht sein.

Fazit: Michael Bays Transformers 2: Die Rache ist ein Film für alle die den ersten Teil mochten und an einem Film ohne interessante Story aber dafür mit jeder Menge Action, und nicht zu vergessen, Megan Fox Spaß haben. Alle anderen sollten sich den Film lieber nicht anschauen. Und noch etwas:

Lieber Micheal Bay, diese Transformers Filme passen einfach nicht so richtig zu ihrem Stil. Bleiben sie bei Filmen für Erwachsene! Also bitte anstatt Transformers 3 lieber Bad Boys 3 mit Megan Fox drehen.

Neue Infos zum A-Team Film

a-team, A Team

Mittlerweile wird schon heftig über die Besetzung des neuen A-Team Kinofilmes spekuliert. Doch bis jetzt steht noch nichts Genaueres fest. Angeblich soll  “Liam Neeson” (bekannt aus 96 Hours) für die Rolle des “John ‘Hannibal’ Smith” im Gespräch sein.  Liam Neeson ist bestimmt kein schlechter Schauspieler, doch für die Rolle von Hannibal kann ich mir ihn nur schlecht vorstellen.  Die anderen Besetzungen gefallen mir da schon deutlich besser. “Bradley Cooper” ist eigentlich schon fast die perfekte Besetzung von „Templeton ‘Faceman’ Peck”. Doch leider wird dieser von den Studios dementiert. Der Rapper „Common” ist für die Rolle des “‘B.A.’ Baracus” im Gespräch und sieht dem original Mr. T auch sehr ähnlich.

Für die Rolle des „Howling Mad’ Murdock” stehen noch keine konkreten Namen fest. Aber “Steve Carell” wäre doch für diese Rolle wie geschaffen.

Terminator - Die Erlösung

Endlich ist es wieder so weit, ein neuer Terminator Film kommt in die Kinos. Der mittlerweile vierte Teil der Actionfilm-Reihe die Arnold Schwarzenegger zum Superstar machte. Doch eben genau dieser fehlt im neusten Teil. Ob Terminator ohne Schwarzenegger überhaupt funktionieren kann ist natürlich mehr als fragwürdig, denn genau dieser Charakter machte nun mal den Charme der Filme aus. Auch wenn Teil 3 nicht ganz so gut war, erinnere ich mich immer wieder gerne an die ersten beiden Teile der Serie, die meiner Meinung nach das Actiongenre revolutionierten. Ob das jetzt wieder der Fall sein wird erfahren wir erst am 4. Juni.

Die Story hört sich schon mal gar nicht so schlecht an. Terminator Salvation, so der original Titel, spielt 14 Jahre nach dem Tag des jüngsten Gerichtes als die Maschinen die Führung übernommen haben. John Connor ( Christian Bale ) kämpft wie prophezeit als Anführer der Menschlichen Rasse gegen den Supercomputer Skynet. Dabei wird er von dem Gedächtnislosen Marcus Wright unterstützt, dieser verbirgt aber ein schreckliches Geheimnis.

Ob „Terminator - Die Erlösung” gut wird kann man jetzt noch nicht sagen auf jeden Fall wurden weder kosten noch mühen gescheut und mit Christian Bale ein sehr guter Hauptdarsteller für die nächsten 3 Terminator Film verpflichtet.  Hier noch einmal der aktuelle Trailer:

X-Men Origins: Wolverine

wolverineWie der Titel schon sagt beschäftigt sich „X-Men Origins: Wolverine” fast ausschließlich mit der Figur Wolverine. Meiner Meinung auch die einzig interessante Figur der ganzen X-Men Saga Ist. Die ersten drei X-Men Filme waren allesamt in der für die damalige Zeit verbreiteten Machart von Comicverfilmungen gedreht. Also bunt gekleidete Schauspieler, überschaubare Action und einen irgendwie kindischen Hintergrund. So gar nicht nach meinem Geschmack. Doch in letzter Zeit haben die ewigen Comicverfilmer aus ihren Fehlern gelernt. Die neuen Comic Verfilmungen wirken weitaus Erwachsener und spannender.

So auch Wolverine, der Film beleuchtet die Hintergründe des vielschichtigen Charakters. Der Story beginnt im Jahre 1875 als James „Logan” Howlett geboren wird.  Als er im Affekt seinen Vater tötet wachsen ihm aus Wut diese mysteriösen Krallen aus den Fäusten.  Später kämpft der dann an der Seite seines Bruders Viktor durch alle großen Kriege der Weltgeschichte. Als sie im Vietnam Krieg gefangen genommen werden stoßen sie zu einer Sondereinheit von Mutanten, geführt von Colonel Stryker. Diese verlässt Logen aber aufgrund moralischer Bedenken wieder und lässt sich als Waltarbeiter in Kanada nieder. Als Viktor später seine große Liebe tötet schwört Logan Rache und verbündet sich mit Stryker. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Der Film bietet eine Vielzahl von aufwendigen Effekten wie es sich für einen guten Film der aktuellen Zeit gehört. Und nur davon lebt dieser Film. Denn die Story beginnt sehr stark, bleibt aber nach gefühlten zehn Minuten stehen. Die Macher hätten sich einfach mehr Zeit für Logans Lebensgeschichte lassen sollen. Denn die ist einiger Maßen Komplex vor allem wenn man auf Logans inneren Zwiespalt eingegangen wäre. Auch die Hintergründe von Viktor wurden so gut wie gar nicht dargestellt. Also guter Anfang und stark nachgelassen zumindest von der Story her. Zur Schauspielerischen Leistung von Hugh Jackman muss man nicht mehr viel sagen, er ist einfach die optimale Besetzung für Wolverine.

Fazit: „X-Men Origins: Wolverine” ist kurzweiliges Action Kino. Wer auf Kämpfe und Explosionen steht ist hier genau richtig. Wäre die Lebensgeschichte von Logan besser ausgearbeitet wäre der Film deutlich besser. So bleibt er nur durchschnitt.

Crank 2: High Voltage

crank-2Schnell, schneller, Crank. Der zweite Teil des Action Spektakels mit Jason Stetpham läuft seit kurzer Zeit im Kino. Der erste Teil war eine kleine Revolution des Action Genres. Deshalb war ich sehr auf Teil zwei gespannt, da ich aber nicht wirklich an eine gute Fortsetzung glaubte wartete ich ein paar Tage. Doch ich wurde nicht enttäuscht, der Film übertrifft sogar fast den ersten Teil!

Wer sich noch an das Ende des ersten Teils erinnern kann, wird sich jetzt sicher fragen: Was, eine Fortsetzung? Chev Chelios ist doch am Ende des ersten Teils verstorben? Falsch! Chev Chelios stirbt doch nicht nach einem Sprung aus einem Hubschrauber. Also bitte, habt etwas mehr vertrauen. Nach dem Aufschlag wird er von den Chinesen geschnappt, diese halten ihn künstlich am Leben um seine Organe zu verkaufen. Nachdem sie Chev Chelios Herz entnommen haben, erwacht dieser und versucht es sich wieder zu beschaffen. Das ihm zu diesem Zeitpunkt nur ein künstliches Herz am Leben hält, macht die Sache spannend. Sein künstliches Herz läuft nur mit Akkus und diese sind schwach. Die Akkus halten nur eine Stunde und somit benötigt Chev Chelios nahezu ständig neuen Saft für seine Akkus.

Dieser Film verzichtet auf alles was auch nur im Geringsten nach Langeweile riecht. Also keine sinnlosen Dialoge, sinnlose Romantik und schon gar keine ruhigen Parts. Die Kameraführung und die Schnitte sind natürlich auch extrem rasant. Sogar noch ein Tick schneller als im ersten Teil. Es ist wirklich fast schon unfassbar, wie viel Action in diesem Film steckt, die Macher lassen einfach keine lange Weile aufkommen. Der Film strotzt quasi vor verrückten und lustigen Ideen, zum Beispiel wird ein Kampf im Stil der alten Godzillafilme dargestellt.

Die Schauspielerische Leistung von Jason Statham ist natürlich dementsprechend sehr gut und ich kann mir für diese Rolle auch keinen besseren Darsteller vorstellen. Auch Amy Smart (spielt die Rolle der Eve) ist sich wieder einmal für nichts zu schade und lässt im Film wieder alles mit sich machen.

Fazit: “Crank 2: High Voltage” ist einer der besten, schnellsten und verrücktesten Action-Filme die je gedreht wurden. Über Geschmack lässt sich zwar nicht streiten aber wem dieser Film nicht gefällt, hat von Filmen absolut keine Ahnung. Dieser Film gehört wohl für jeden zum Pflichtprogramm.