Science-Fiction ist das Wort, bei dem sich bei den meisten Frauen die Nackenhaare aufstellen. Dieses Genre sei unrealistisch und immer übertrieben dargestellt, so ist zumindest die gängige Meinung. Bei Science-Fiction denken viele sofort an Trekkies, Außerirdische und das Weltall. Dem Regisseurs Neill Blomkamp waren diese Vorurteile wahrscheinlich gut bekannt, deshalb hat er seinen Sci-Fi Film District 9 so realistisch wie möglich dargestellt.
In dem Film geht es wie nicht anders erwartet um Aliens, diese sind im Jahre 1982 mit ihrem riesigen Raumschiff über Johannesburg stehen geblieben. Nachdem die Menschheit drei Monate auf ein Zeichen gewartet hatte, entschlossen sie sich in das Raumschiff vorzudringen. Im inneren fanden sie 1 Million insektenartiger Aliens, die sich in einem schlechten gesundheitlichen Zustand befanden. Die Aliens wurden vorübergehend in einer Notunterkunft untergebracht, dem District 9. Dieses entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem riesigen Ghetto, mit Gewalt, Drogen und Korruption. 28 Jahre später sollten die mittlerweile 1,8 Million Außerirdischen umgesiedelt werden, da sie von den Bewohnern von Johannesburg nicht länger geduldet werden. Dafür wird ein privates Sicherheits- und Militärunternehmen angeheuert, deren Verantwortlicher Wikus van de Merwe (Sharlto Copley) mit dieser Situation etwas überfordert ist. Als Wilkus District 9 räumen will, kommt er mit einer mysteriösen Flüssigkeit in Kontakt und verwandelt sich langsam in einen Alien.
Von einem Tag auf den anderen ist Wikus van de Merwe der wichtigste Mensch auf der Erde, da sich seine DNA verändert hat und er nun Alienwaffen abfeuern kann. Da die Regierung mit ihm Experimente durchführen will, flieht er in District 9 um sich zu verstecken und den Geschehnissen auf den Grund zu gehen.
Die Aliens werden in diesem Film ganz anders dargestellt als das normalerweise üblich ist. Sie wollen weder die Erde überfallen um an ihre Schätze zu kommen, noch sind sie in irgendeiner Form hilfreich für die Menschheit. Die Menschen mögen die Aliens nicht und behandeln sie auch so. Es ist kein Zufall, dass der Film gerade in Johannesburg spielt. Neill Blomkamp will damit auf die schrecklichen Verhältnisse in Kriegsgeplagten Afrika aufmerksam machen. Denn einige Flüchtlinge werden ähnlich wie die unerwünschten Gäste aus dem All behandelt.
Der Stil diese Filmes ist in erster Linie dokumentarisch dargestellt und erinnert ein weinig an Cloverfield, da Bloomkamp viele Einstellungen im Handkamerastiel filmt. Die naturnahen und fotorealistisch computergenerierten Effekte sind sehr überzeugend und Zeitgemäß dargestellt. Sehr überraschend, denn der Film entstand mit einem Budget von 30 Millionen Dollar, was für einen Science-Fiction-Film eigentlich ein Witz ist. Nur Mal zum Vergleich Michael Bay hat für Transformers 2 genau 196 Millionen ausgegeben. Die Frage, ob damit Megan Fox für gewisse andere Dienstleistungen bezahlt wurde, lasse ich jetzt einfach mal so im Raum stehen.
Fazit: District 9 ist der erste richtige Sci Fi Blogbuster des Jahres, nachdem Transformers ja mehr oder weniger ein Flop war. Die interessante Story, die gut animierten Effekte und schließlich die Führung von Peter Jackson haben das alles möglich gemacht.
Endlich hat es Quentin Tarantinos sechster Film(wenn man Kill Bill als jeweils einen Film zählt) in die Kinos geschafft. Da sein letzter Film Death Proof doch mehr als enttäuschend war meldet sich Mister Pulp Fiction mit einem Paukenschlag zurück. Inglourious Basterds ist ein Meisterwerk geworden, vielleicht das Meisterwerk auf das wir alle gewartet haben. Allein schon die Starbesetzung ist eine Klasse für sich, neben Eli Roth, Brad Pitt, Till Schweiger, Mélanie Laurent, Diane Kruger, Daniel Brühl konnte vor allem Christoph Waltz als SS-Standartenführer Hans Landa alias „der Judenjäger“ überzeugen. Selten habe ich eine Figur gesehen die so perfekt dargestellt und gespielt wurde. Sobald

Wie der Titel schon sagt beschäftigt sich „X-Men Origins: Wolverine” fast ausschließlich mit der Figur Wolverine. Meiner Meinung auch die einzig interessante Figur der ganzen X-Men Saga Ist. Die ersten drei X-Men Filme waren allesamt in der für die damalige Zeit verbreiteten Machart von Comicverfilmungen gedreht. Also bunt gekleidete Schauspieler, überschaubare Action und einen irgendwie kindischen Hintergrund. So gar nicht nach meinem Geschmack. Doch in letzter Zeit haben die ewigen Comicverfilmer aus ihren Fehlern gelernt. Die neuen Comic Verfilmungen wirken weitaus Erwachsener und spannender.
Schnell, schneller, Crank. Der zweite Teil des Action Spektakels mit Jason Stetpham läuft seit kurzer Zeit im Kino. Der erste Teil war eine kleine Revolution des Action Genres. Deshalb war ich sehr auf Teil zwei gespannt, da ich aber nicht wirklich an eine gute Fortsetzung glaubte wartete ich ein paar Tage. Doch ich wurde nicht enttäuscht, der Film übertrifft sogar fast den ersten Teil!
Für viele zählt dieser Film zum absoluten Pflichtprogramm, denn die Serie ,”Fast & Furious”, hat wohl eine riesige Fangemeinde. Zugegeben der erste Teil war auch nicht schlecht, zwar nicht perfekt aber immerhin ein sehr guter Action Film. Hätten die Macher es doch dabei belassen. Aber nein, in Hollywood geht es ja immer nur ums Geld. So folgte kurze Zeit später” 2 Fast 2 Furious” zwar ohne Vin Diesel mit allerhand Action aber einer Story die keine Verbindung zum ersten Teil hatte. Der dritte Teil” The Fast and the Furious: Tokyo Drift” setzt natürlich noch einen drauf. Nicht die geringste Verbindung zum Vorgänger. Da kommt es mir so vor als hätte irgendjemand einen Film mit Autos gedreht und um richtig abzusahnen ihm den Titel gegeben.