Wieder mal ein Remake, scheinbar gibt es mittlerweile wirklich keine guten Ideen oder Drehbuchschreiber in Hollywood mehr. Doch den originalen Kampf der Titanen(von 1981) hab ich nie gesehen (leider?) daher kann ich ganz unvoreingenommen ein Review schreiben. Aber zuerst mal vorweg Kampf der Titanen ist kein zweiter 300 auch wenn der Trailer einem etwas anderes erzählen will. Wer den Film mit 300 vergleicht wird mit aller Sicherheit enttäuscht sein.
Kampf der Titanen erzählt die Geschichte der Perseussage bzw. über den Sohn des Zeus. Der Titel lässt zwar etwas ganz anderes erwarten, da die Titanen(die alten griechischen Götter), in diesem Film überhaupt nicht vor kommen. Aber egal der Film beginnt als ein Fischer eine sargähnliche Truhe findet, darin ist eine Frau mit einem Kind. Die Frau ist schon verstorben, doch das Kind erfreut sich scheinbar bester Gesundheit. Der Fischer zieht das Kind ,als ob es sein eigenes wäre, auf. 17 Jahre später wird der Fischer und seine Familie durch den Gott der Unterwelt Hades getötet. Der gefundene Sohn Perseus schwört Rache und macht sich auf, Hades und die anderen Götter zu töten. Dabei kommt er durch eine Stadt die sich Argos nennt. Der König selbst soll entscheiden wie es mit Perseus weiter geht. Dabei rebelliert die Königin von Argos gehen die Götter und erklärt ihre Tochter Andromedar aufgrund ihrer Schönheit zur Göttin. Darauf hin erscheint Hades erneut und stellt die Stadt vor ein Ultimatum, entweder Andromedar wird den Göttern geopfert oder die Stadt wird durch einen riesigen Kraken zerstört. Perseus bekommt ein paar Männer gestellt und soll mit ihnen Hades aufhalten.
Das Geschichten aus der griechischen Mythologie das Publikum begeistern können ist ja schon seit 300 bekannt. Dennoch stört mich etwas an Kampf der Titanen. Ich würde zwar nie behaupten, dass diese tausende Jahre alte Geschichte langweilig ist, doch diese Interpretation wirkt schon sehr herzlos und teilweise auch langatmig. Wer die klassische Perseus Saga kennt wird die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, denn Kampf der Titanen interpretiert die Geschichte sehr frei und dreht sich alles wie es eben gerade gebraucht wird. Dafür sind die CGI Effekte sehr gut ausgearbeitet aber ob das für einen guten Film reicht? Kampf der Titanen will ja außerdem noch auf der wiedereinmal laufenden 3D Welle mit schwimmen. Dazu werde ich jetzt mal nichts mehr schreiben, denn wer meinen Blog regelmäßig liest weiß genau wie ich darüber denke.
Fazit: Kampf der Titanen lässt sich schwierig beurteilen, denn der Film hat so seine Momente und griechische Sagen kommen immer gut an. Auf der anderen Seite sind mir auch viele Sachen negativ aufgefallen, wie die Erzählweise oder die inhaltlichen Fehler. Wer jetzt im Sommer zu viel Zeit hat kann sich Kampf der Titanen ruhig ansehen alle anderen gehen bei diesen Temperaturen wohl lieber ins Freibad.
Die lange erwartete Fortsetzung der ersten Iron Man Verfilmung von 2008 startete letzte Woche in unseren Kinos. Der erste Teil zeichnete sich durch die gute Besetzung, vor allem durch die Hauptrolle von Robert Downey Jr., und durch die etwas lahme Story aus. Vor allem in Sachen Action hat mich Teil 1 schwer enttäuscht. Jon Favreau, der schon für den ersten Teil verantwortlich war versucht nun mit Teil 2 einiges wieder gut zu machen. Doch das klappt nicht.
Der Handlungsstrang des ersten Teils wird nach einer Unterbrechung von ca. 6Monaten direkt weitergeführt. Tony Stark hat seine Doppelidentität als Iron Man in der Öffentlichkeit zugegeben und haut damit sprichwörtlich richtig auf die Kacke. Weltweit versuchen Wissenschaftler den revolutionären Iron Man Anzug zu kopieren, jedoch ohne Erfolg. Weiterhin weigert sich Tony Stark standhaft die Technologie seines Anzuges der US-Regierung bereitzustellen. Der Waffenhändler Justin Hammer(Sam Rockwell) versucht alles um an die Technologie des Iron Man zu kommen, dazu lässt er den Russen Ivan Vanko(Mickey Rourke), welcher zuvor versucht hatte Iron Man umzubringen aus dem Gefängnis befreien. Der Vater von Ivan Vanko hatte damals mit dem Vater von Tony Stark den Arc-Reaktor entwickelt, wurde später jedoch abgeschoben deshalb ist Ivan Vanko jetzt auf Rache aus.
Als Tony Stark seinen Geburtstag feiert wird ihm von seinem Bekannten Lt. Colonel James Rhodes(Don Cheadle) ein weiterer Iron Man Anzug entwendet, es kommt zum Kampf zwischen den beiden dieser geht jedoch unentschieden aus und James kann entkommen. James verkauft den Iron Man Anzug an Hammer, der daraufhin versucht Iron Man auszuschalten.
Die Story ist meines Erachtens viel zu aufgeblasen / unübersichtlich und gleichzeitig nur ein stures abarbeiten aufeinanderfolgender Ereignisse. Es wird teilweise aus nichts unendlich viel gemacht und die Actionszenen wieder einmal vernachlässigt. Es geht in Iron Man 2 viel zu viel um „WER hat WAS WARUM gemacht” anstatt um Action, Kämpfe, Explosionen usw. was man eben von einem richtigen Actionfilm erwartet.
Die Besetzung hingegen ist natürlich wieder einmal absolut gelungen mit Robert Downey Jr. In der Hauptrolle hätte man keinen besseren Schauspieler finden können, vor allem die Großmütigkeit und Arroganz von Tony Stark stellt er perfekt dar. Auch Scarlett Johansson ist mir positiv aufgefallen, die Rolle der Blck Widow steht ihr genau so gut wie die schwarze Haarfarbe.
Und noch ein Wort zum Soundtrack, ich bin positiv überrascht das der Iron Man 2 Soundtrack eigentlich ein AC/DC Greatest Hits ist. Aber hätte Black Sabbath nicht wesendlich besser gepasst? Und warum wurden im Film nur zwei, drei Lieder von AC/DC verwendet? Tja es bleiben Fragen.
Fazit: Iron Man 2 ist weder besser noch schlechter als der erste Teil. Wem dieser bereits gefallen hat, der wird sich auch mit Iron Man 2 anfreunden können. Für alle anderen ist Iron Man 2 nicht zu empfehlen.
Hier ist der Trailer zum lange erwarteten Machete von Robert Rodriguez. Über die Besetzung (Danny Trejo, Michelle Rodriguez, Jessica Alba, Robert De Niro, Lindsay Lohan, Cheech Marin, Jeff Fahey, Steven Seagal, Don Johnson, Rose McGowan und Tom Savini), die ja schon lange Bekannst ist, muss ich wahrscheinlich keine Lobeshymnen mehr verkünden.
Dafür kann ich mich ganz auf den Trailer konzentrieren, denn der sieht wie erwartet absolut klasse aus. Am besten gefiel mir die inhaltliche nähe zu original Grindhouse Fake Trailer und der perfekt dargestellte Retro Look. Bei manchen Szenen sieht man gar nicht ob diese vom original stammten oder neu gedreht wurden. Inhaltlich scheint sich der Film mit den Veränderungen der politischen Lage Arizonas zu beschäftigen.
Das Machete ein Erfolg wird ist mir eigentlich jetzt schon klar wiederum kann ich nicht verstehen warum bei solch einem Kaliber noch nicht feststeht ob er hier zu lande überhaupt in die Kinos kommt. Es wäre wirklich eine Frechheit wenn ein Film von Robert Rodriguez mit Jessica Alba, Michelle Rodriguez, Robert De Niro und Steven Seagal nur Als Direkt to DVD erscheinen würde. In den vereinigten Staaten startet Machete jedenfalls am 3. September in den Kinos.
httpv://www.youtube.com/watch?v=zKEzuttZs
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Nach ziemlich langer Zeit läuft mal wieder ein Film mit Mel Gibson in den Kinos. Das letzte Mal hab ich ihn glaube in Signs gesehen und der war ja nicht so besonders. Naja egal schön das Mad Max wieder vor der Kamera steht. Und wenn das auch noch in einem Action/Thriller mit einer Rolle als ausgebrannter Cop, die zu ihm passt wie auf den Leib geschnitten sollte eigentlich nichts mehr schief gehen.
Die Story von Auftrag Rache beginnt als die 24 Jährige Emma Craven nach langer Zeit ihren Vater Thomas Craven (Mel Gibson)besucht. Anfangs scheint mit ihr noch alles in Ordnung zu sein doch schon ein paar Szenen später geht es ihr immer schlechter. Als Thomas seine Tochter ins Krankenhaus bringen will wird diese direkt an der Haustür erschossen. Alle sind der Meinung das es sich um einen Anschlag auf Thomas Cravens Leben gehandelt hat und er lediglich verfehlt wurde. Ohnmächtig vor Wut und Trauer macht er sich auf die Suche nach den Tätern und stellt bald fest des er nicht das Ziel war, sondern seine Tochter ein Doppelleben führte und ganz oben auf der Abschussliste stand. Je weiter er sucht desto weiter betritt er eine Scheinwelt aus Verbrechen, Korruption und Gewalt.
Die Story hört sich ja schon mal gar nicht so schlecht an und erinnert ein wenig an 96 Hours, doch Auftrag Rache geht ganz andere Wege. Während 96 Hours ein Actionfeuerwerk ist und an keiner Stelle Langeweile aufkommt geht es bei Auftrag Rache deutlich zäher voran, was natürlich nicht bedeutet das komplett auf Action verzichtet wurde. Dennoch geht es irgendwie weniger um die Rache an den Mördern der Tochter sondern verschrickt sich weiter und weiter in Politische Machenschaften mit Hintergründen wie nuklearer Bedrohung, Umweltschutz und irgendwelchen Machenschaften von zwielichtigen und kaum zu durchschauenden Regierungsorganisationen. Und genau das ist auch das Problem von Auftrag Rache, der Film driftet zu weit vom wesendlichen ab. Etwas mehr Action hätte dem Handlungsverlauf gut getan und Spannung erzeugt.
Dennoch leistet Mel Gibson wieder einmal sehr gute Arbeit, man nimmt ihm durch seine anteilnahmslose Ausdrucksweise die Rolle des Vaters der sein einziges Kind, welches er gar nicht so richtig kannte, verloren hat vollständig ab. Teilweise erinnert sein Vorgehen auch etwas an Mad Max aber das kommt nur selten vor. Regie führte Martin Campbell, der den meisten durch die sehr gute Umsetzung von James Bond 007 Casino Royal und Goldeneye bekannt sein sollte.
Fazit: Auftrag Rache ist sicherlich ein ganz interessanter Film verspricht aber mehr als er halten kann. Es ist definitiv kein zweiter 96 Hours oder ein Nachfolger zu Gesetz der Rache. Es tauchen zwar hin und wieder ein paar gute Actionszenen auf aber im Endeffekt lebt der Film nur durch die Rolle von Mel Gibson und das ist mir einfach zu wenig. Wer auf Action steht sollte lieber From Paris with Love anschauen.
Eine weitere Militär Parodie läuft zur Zeit in den Kinos, dass Thema wurde ja schon in den 80/90ziger Jahren immer mal wieder mit abgearbeitet. Der letzte mir bekannte Film zu dem Thema war Tropic Thunder mit dem Männer die auf Ziegen starren erstmal mithalten muss. Das Hauptaugenmerk der Produzenten liegt allerdings sehr weit von einer klassischen Komödie entfernt, so wird versucht einen eigentlich lustigen Hintergrund in einem aktuellen Plot unterzubringen.
Im Film geht es um den Journalisten Bob Wilton (Ewan McGregor) der nach dem sich seine Frau von ihm Scheiden ließ neue Herausforderungen sucht und beschließt in den Irak zu gehen. Dort angekommen erfährt er von einer Spezialtruppe der US Army, welche sich in den achtziger Jahren mit parapsychologischen Kampftechniken beschäftigte. Nach dem dieses Thema Bobs Interesse geweckt hatte, suchte er einen ehemaligen Soldaten dieser Einheit auf und fand ihn in Kuwait. Lyn Cassady war damals einer der besten seiner Einheit und konnte mit einem bloßen Blick eine Ziege töten. Daher kommt auch der etwas merkwürdige Titel. Als sich beide treffen werden immer mehr Details über die damalige Spezialeinheit bekannt. Gegen Ende des Films wird die Story aber zunehmen wirrer und ergibt kaum noch eine wirklichen Sinn.
Der Film hat leider ein Problem und das ist die aufgesetzte, auf aktuelle Themen bezogene Handlung. Denn die Story über den Journalisten, der durch den Irak zieht und Geheimnisse aufklärt ist einfach nur zum Gähnen. Dagegen sind die Rückblenden auf die Ausbildung der Spezialsoldaten meistens recht lustig.
Die Starbesetzung des Films ist auch noch eine Erwähnung wert. Neben Ewan McGregor, George Clooney und Kevin Spacey ist auch noch Jeff Bridges mit an Board. Da sie allesamt Profis sind kann man natürlich auch mit entsprechenden Leistungen rechnen und wird nicht enttäuscht. Besonders erwähnenswert ist hier aber nur die Leistung von Jeff Bridges der als Hippie / Soldat besonders daneben wirkt.
Fazit: Männer die auf Ziegen starren findet irgendwie nicht den richtigen Weg zwischen Komödie und Realität, der Film ist zum Teil verwirrend aber gut besetzt. Einige Rückblenden beispielsweise auf die Ausbildung der Soldaten bieten schon ein paar gute Lacher aber sonst ist Männer die auf Ziegen starren kein wirklicher Must See.