Wieder mal ein Remake, scheinbar gibt es mittlerweile wirklich keine guten Ideen oder Drehbuchschreiber in Hollywood mehr. Doch den originalen Kampf der Titanen(von 1981) hab ich nie gesehen (leider?) daher kann ich ganz unvoreingenommen ein Review schreiben. Aber zuerst mal vorweg Kampf der Titanen ist kein zweiter 300 auch wenn der Trailer einem etwas anderes erzählen will. Wer den Film mit 300 vergleicht wird mit aller Sicherheit enttäuscht sein.
Kampf der Titanen erzählt die Geschichte der Perseussage bzw. über den Sohn des Zeus. Der Titel lässt zwar etwas ganz anderes erwarten, da die Titanen(die alten griechischen Götter), in diesem Film überhaupt nicht vor kommen. Aber egal der Film beginnt als ein Fischer eine sargähnliche Truhe findet, darin ist eine Frau mit einem Kind. Die Frau ist schon verstorben, doch das Kind erfreut sich scheinbar bester Gesundheit. Der Fischer zieht das Kind ,als ob es sein eigenes wäre, auf. 17 Jahre später wird der Fischer und seine Familie durch den Gott der Unterwelt Hades getötet. Der gefundene Sohn Perseus schwört Rache und macht sich auf, Hades und die anderen Götter zu töten. Dabei kommt er durch eine Stadt die sich Argos nennt. Der König selbst soll entscheiden wie es mit Perseus weiter geht. Dabei rebelliert die Königin von Argos gehen die Götter und erklärt ihre Tochter Andromedar aufgrund ihrer Schönheit zur Göttin. Darauf hin erscheint Hades erneut und stellt die Stadt vor ein Ultimatum, entweder Andromedar wird den Göttern geopfert oder die Stadt wird durch einen riesigen Kraken zerstört. Perseus bekommt ein paar Männer gestellt und soll mit ihnen Hades aufhalten.
Das Geschichten aus der griechischen Mythologie das Publikum begeistern können ist ja schon seit 300 bekannt. Dennoch stört mich etwas an Kampf der Titanen. Ich würde zwar nie behaupten, dass diese tausende Jahre alte Geschichte langweilig ist, doch diese Interpretation wirkt schon sehr herzlos und teilweise auch langatmig. Wer die klassische Perseus Saga kennt wird die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, denn Kampf der Titanen interpretiert die Geschichte sehr frei und dreht sich alles wie es eben gerade gebraucht wird. Dafür sind die CGI Effekte sehr gut ausgearbeitet aber ob das für einen guten Film reicht? Kampf der Titanen will ja außerdem noch auf der wiedereinmal laufenden 3D Welle mit schwimmen. Dazu werde ich jetzt mal nichts mehr schreiben, denn wer meinen Blog regelmäßig liest weiß genau wie ich darüber denke.
Fazit: Kampf der Titanen lässt sich schwierig beurteilen, denn der Film hat so seine Momente und griechische Sagen kommen immer gut an. Auf der anderen Seite sind mir auch viele Sachen negativ aufgefallen, wie die Erzählweise oder die inhaltlichen Fehler. Wer jetzt im Sommer zu viel Zeit hat kann sich Kampf der Titanen ruhig ansehen alle anderen gehen bei diesen Temperaturen wohl lieber ins Freibad.
Ja der Start von „From Paris with Love” ist schon ein ganzes Stück her dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen etwas über diesen Film mit John Travolta zu schreiben. Denn From Paris with Love ist auf jeden Fall sehenswert und das nicht nur weil das Drehbuch von Luc Besson geschrieben wurde.
Die Story dreht sich um das Leben des jungen Agenten James Reese, dass wohl eher unspektakulär verläuft. Er hat für einen Agenten einen eher ruhigen Posten und beschäftigt sich mit einfachen Aufgaben wie zum Beispiel Wagen beschatten oder Kennzeichen austauschen. Doch das alles ändert sich schlagartig als er einen besonderen Anruf bekommt. James soll seinen neuen Partner Charlie Wax, einen Amerikanischen Agenten, vom Flughafen abholen und mit ihm zusammenarbeiten.
Doch dieser Typ ist das genaue Gegenteil von James er verhält sich ähnlich wie B.A. vom dem A-Team. Die beiden besuchen ein China Restaurant und Wax zögert nicht den kompletten Laden auseinander zu nehmen nur um an ein paar Informationen zu kommen. Plötzlich sind beide in einen Drogenkrieg verwickelt. Aber eigentlich geht es um etwas ganz anderes. Eine Gruppe Terroristen versucht bei einem diplomatischen Treffen die gesamte US- Delegation auszuschalten. Und zufällig ist James Freundin, welche schon Jahre mit James zusammen lebt, die Terroristin, die den Anschlag ausführen soll. Als Wax ihre Freundin erschießt kann sie fliehen und eine rasante Verfolgung beginnt.
Die Story über die ungleichen Partner halte ich zwar für ausgelutscht, dennoch machte es einfach Spaß den Film zu verfolgen, da viel Wert auf atemberaubende Actionszenen und coole Sprüche gelegt wurde. Vor allem die Rolle von John Travolta hat mir sehr gut gefallen, da diese an den typischen 80ziger Jahre Actionheld mit losem Mundwerk(wie in Stirb Langsam) angelehnt ist. Der Film ist ganz im Stil moderner Thriller jedoch mit viel mehr Ironie dargestellt. Es fällt schwer die Figuren bei den ruhigeren Parts des Films wirklich ernst zu nehmen, doch darum geht es eigentlich gar nicht. Die Story gibt außer ein paar unvorhersehbarer Wendungen sowieso nichts her und man wartet einfach nur darauf das Wax irgendjemand ohne erdenklichen Grund erschießt und dann alles aufklärt.
Fazit: Der perfekte Film für einen Abend mit den Kollegen, es wird ausreichend geschossen, es gibt ausreichend Explosionen und wenn man sich während des Films unterhält verpasst man auch nichts.
Die lange erwartete Fortsetzung der ersten Iron Man Verfilmung von 2008 startete letzte Woche in unseren Kinos. Der erste Teil zeichnete sich durch die gute Besetzung, vor allem durch die Hauptrolle von Robert Downey Jr., und durch die etwas lahme Story aus. Vor allem in Sachen Action hat mich Teil 1 schwer enttäuscht. Jon Favreau, der schon für den ersten Teil verantwortlich war versucht nun mit Teil 2 einiges wieder gut zu machen. Doch das klappt nicht.
Der Handlungsstrang des ersten Teils wird nach einer Unterbrechung von ca. 6Monaten direkt weitergeführt. Tony Stark hat seine Doppelidentität als Iron Man in der Öffentlichkeit zugegeben und haut damit sprichwörtlich richtig auf die Kacke. Weltweit versuchen Wissenschaftler den revolutionären Iron Man Anzug zu kopieren, jedoch ohne Erfolg. Weiterhin weigert sich Tony Stark standhaft die Technologie seines Anzuges der US-Regierung bereitzustellen. Der Waffenhändler Justin Hammer(Sam Rockwell) versucht alles um an die Technologie des Iron Man zu kommen, dazu lässt er den Russen Ivan Vanko(Mickey Rourke), welcher zuvor versucht hatte Iron Man umzubringen aus dem Gefängnis befreien. Der Vater von Ivan Vanko hatte damals mit dem Vater von Tony Stark den Arc-Reaktor entwickelt, wurde später jedoch abgeschoben deshalb ist Ivan Vanko jetzt auf Rache aus.
Als Tony Stark seinen Geburtstag feiert wird ihm von seinem Bekannten Lt. Colonel James Rhodes(Don Cheadle) ein weiterer Iron Man Anzug entwendet, es kommt zum Kampf zwischen den beiden dieser geht jedoch unentschieden aus und James kann entkommen. James verkauft den Iron Man Anzug an Hammer, der daraufhin versucht Iron Man auszuschalten.
Die Story ist meines Erachtens viel zu aufgeblasen / unübersichtlich und gleichzeitig nur ein stures abarbeiten aufeinanderfolgender Ereignisse. Es wird teilweise aus nichts unendlich viel gemacht und die Actionszenen wieder einmal vernachlässigt. Es geht in Iron Man 2 viel zu viel um „WER hat WAS WARUM gemacht” anstatt um Action, Kämpfe, Explosionen usw. was man eben von einem richtigen Actionfilm erwartet.
Die Besetzung hingegen ist natürlich wieder einmal absolut gelungen mit Robert Downey Jr. In der Hauptrolle hätte man keinen besseren Schauspieler finden können, vor allem die Großmütigkeit und Arroganz von Tony Stark stellt er perfekt dar. Auch Scarlett Johansson ist mir positiv aufgefallen, die Rolle der Blck Widow steht ihr genau so gut wie die schwarze Haarfarbe.
Und noch ein Wort zum Soundtrack, ich bin positiv überrascht das der Iron Man 2 Soundtrack eigentlich ein AC/DC Greatest Hits ist. Aber hätte Black Sabbath nicht wesendlich besser gepasst? Und warum wurden im Film nur zwei, drei Lieder von AC/DC verwendet? Tja es bleiben Fragen.
Fazit: Iron Man 2 ist weder besser noch schlechter als der erste Teil. Wem dieser bereits gefallen hat, der wird sich auch mit Iron Man 2 anfreunden können. Für alle anderen ist Iron Man 2 nicht zu empfehlen.
Hier ist der Trailer zum lange erwarteten Machete von Robert Rodriguez. Über die Besetzung (Danny Trejo, Michelle Rodriguez, Jessica Alba, Robert De Niro, Lindsay Lohan, Cheech Marin, Jeff Fahey, Steven Seagal, Don Johnson, Rose McGowan und Tom Savini), die ja schon lange Bekannst ist, muss ich wahrscheinlich keine Lobeshymnen mehr verkünden.
Dafür kann ich mich ganz auf den Trailer konzentrieren, denn der sieht wie erwartet absolut klasse aus. Am besten gefiel mir die inhaltliche nähe zu original Grindhouse Fake Trailer und der perfekt dargestellte Retro Look. Bei manchen Szenen sieht man gar nicht ob diese vom original stammten oder neu gedreht wurden. Inhaltlich scheint sich der Film mit den Veränderungen der politischen Lage Arizonas zu beschäftigen.
Das Machete ein Erfolg wird ist mir eigentlich jetzt schon klar wiederum kann ich nicht verstehen warum bei solch einem Kaliber noch nicht feststeht ob er hier zu lande überhaupt in die Kinos kommt. Es wäre wirklich eine Frechheit wenn ein Film von Robert Rodriguez mit Jessica Alba, Michelle Rodriguez, Robert De Niro und Steven Seagal nur Als Direkt to DVD erscheinen würde. In den vereinigten Staaten startet Machete jedenfalls am 3. September in den Kinos.
Nach ziemlich langer Zeit läuft mal wieder ein Film mit Mel Gibson in den Kinos. Das letzte Mal hab ich ihn glaube in Signs gesehen und der war ja nicht so besonders. Naja egal schön das Mad Max wieder vor der Kamera steht. Und wenn das auch noch in einem Action/Thriller mit einer Rolle als ausgebrannter Cop, die zu ihm passt wie auf den Leib geschnitten sollte eigentlich nichts mehr schief gehen.
Die Story von Auftrag Rache beginnt als die 24 Jährige Emma Craven nach langer Zeit ihren Vater Thomas Craven (Mel Gibson)besucht. Anfangs scheint mit ihr noch alles in Ordnung zu sein doch schon ein paar Szenen später geht es ihr immer schlechter. Als Thomas seine Tochter ins Krankenhaus bringen will wird diese direkt an der Haustür erschossen. Alle sind der Meinung das es sich um einen Anschlag auf Thomas Cravens Leben gehandelt hat und er lediglich verfehlt wurde. Ohnmächtig vor Wut und Trauer macht er sich auf die Suche nach den Tätern und stellt bald fest des er nicht das Ziel war, sondern seine Tochter ein Doppelleben führte und ganz oben auf der Abschussliste stand. Je weiter er sucht desto weiter betritt er eine Scheinwelt aus Verbrechen, Korruption und Gewalt.
Die Story hört sich ja schon mal gar nicht so schlecht an und erinnert ein wenig an 96 Hours, doch Auftrag Rache geht ganz andere Wege. Während 96 Hours ein Actionfeuerwerk ist und an keiner Stelle Langeweile aufkommt geht es bei Auftrag Rache deutlich zäher voran, was natürlich nicht bedeutet das komplett auf Action verzichtet wurde. Dennoch geht es irgendwie weniger um die Rache an den Mördern der Tochter sondern verschrickt sich weiter und weiter in Politische Machenschaften mit Hintergründen wie nuklearer Bedrohung, Umweltschutz und irgendwelchen Machenschaften von zwielichtigen und kaum zu durchschauenden Regierungsorganisationen. Und genau das ist auch das Problem von Auftrag Rache, der Film driftet zu weit vom wesendlichen ab. Etwas mehr Action hätte dem Handlungsverlauf gut getan und Spannung erzeugt.
Dennoch leistet Mel Gibson wieder einmal sehr gute Arbeit, man nimmt ihm durch seine anteilnahmslose Ausdrucksweise die Rolle des Vaters der sein einziges Kind, welches er gar nicht so richtig kannte, verloren hat vollständig ab. Teilweise erinnert sein Vorgehen auch etwas an Mad Max aber das kommt nur selten vor. Regie führte Martin Campbell, der den meisten durch die sehr gute Umsetzung von James Bond 007 Casino Royal und Goldeneye bekannt sein sollte.
Fazit: Auftrag Rache ist sicherlich ein ganz interessanter Film verspricht aber mehr als er halten kann. Es ist definitiv kein zweiter 96 Hours oder ein Nachfolger zu Gesetz der Rache. Es tauchen zwar hin und wieder ein paar gute Actionszenen auf aber im Endeffekt lebt der Film nur durch die Rolle von Mel Gibson und das ist mir einfach zu wenig. Wer auf Action steht sollte lieber From Paris with Love anschauen.
Eine weitere Militär Parodie läuft zur Zeit in den Kinos, dass Thema wurde ja schon in den 80/90ziger Jahren immer mal wieder mit abgearbeitet. Der letzte mir bekannte Film zu dem Thema war Tropic Thunder mit dem Männer die auf Ziegen starren erstmal mithalten muss. Das Hauptaugenmerk der Produzenten liegt allerdings sehr weit von einer klassischen Komödie entfernt, so wird versucht einen eigentlich lustigen Hintergrund in einem aktuellen Plot unterzubringen.
Im Film geht es um den Journalisten Bob Wilton (Ewan McGregor) der nach dem sich seine Frau von ihm Scheiden ließ neue Herausforderungen sucht und beschließt in den Irak zu gehen. Dort angekommen erfährt er von einer Spezialtruppe der US Army, welche sich in den achtziger Jahren mit parapsychologischen Kampftechniken beschäftigte. Nach dem dieses Thema Bobs Interesse geweckt hatte, suchte er einen ehemaligen Soldaten dieser Einheit auf und fand ihn in Kuwait. Lyn Cassady war damals einer der besten seiner Einheit und konnte mit einem bloßen Blick eine Ziege töten. Daher kommt auch der etwas merkwürdige Titel. Als sich beide treffen werden immer mehr Details über die damalige Spezialeinheit bekannt. Gegen Ende des Films wird die Story aber zunehmen wirrer und ergibt kaum noch eine wirklichen Sinn.
Der Film hat leider ein Problem und das ist die aufgesetzte, auf aktuelle Themen bezogene Handlung. Denn die Story über den Journalisten, der durch den Irak zieht und Geheimnisse aufklärt ist einfach nur zum Gähnen. Dagegen sind die Rückblenden auf die Ausbildung der Spezialsoldaten meistens recht lustig.
Die Starbesetzung des Films ist auch noch eine Erwähnung wert. Neben Ewan McGregor, George Clooney und Kevin Spacey ist auch noch Jeff Bridges mit an Board. Da sie allesamt Profis sind kann man natürlich auch mit entsprechenden Leistungen rechnen und wird nicht enttäuscht. Besonders erwähnenswert ist hier aber nur die Leistung von Jeff Bridges der als Hippie / Soldat besonders daneben wirkt.
Fazit: Männer die auf Ziegen starren findet irgendwie nicht den richtigen Weg zwischen Komödie und Realität, der Film ist zum Teil verwirrend aber gut besetzt. Einige Rückblenden beispielsweise auf die Ausbildung der Soldaten bieten schon ein paar gute Lacher aber sonst ist Männer die auf Ziegen starren kein wirklicher Must See.
Endlich ist die lang ersehnte Fortsetzung zu Blue Harvest auch in deutsch verfügbar. Blue Harvest sollte allen ein Begriff sein? Nein? Na gut hier noch mal worum es eigentlich geht. Die Familie Griffin sitzt zusammen vor dem Fernseher, plötzlich fällt der Strom aus. Als Überbrückung erzählt Peter seiner Familie eine Geschichte, natürlich nicht irgendeine Geschichte sondern die Geschichte von Star Wars Episode 4. Alle Figuren werden durch Family Guy Charaktere ersetzt und somit entsteht eine klasse Komödie.
Irgendwo, irgendwie, irgendwann auf der dunklen Seite ist im Endeffekt genau das gleiche, nur das dieser Teil sich auf die fünfte Star Wars Episode: Das Imperium schlägt zurück bezieht. Das Beste an diesen Star Wars Parodien ist die Inszenierung, jeder original Schauplatz wurde bis aufs kleinste Detail nachempfunden, selbst die Original Musik wurde eingespielt. Nur die Dialoge wurden etwas verändert und das natürlich im bekannten Family Guy Stil. Da dürfte bei allen Star Wars oder Family Guy Fans kein Auge trocken bleiben. Vor allem da die wichtigen Szenen aus Episode 5 perfekt nachgestellt und parodiert wurden.
Es gibt ja bereits zahlreiche Star Wars Parodien(zum Beispiel Space Balls) doch bis jetzt fand ich nur die beiden Teile von Family Guy wirklich lustig, das liegt wahrscheinlich an der ganz eigenen Interpretation. Family Guy nutzt nicht die abgedroschenen Klischees die schon tausend Mal parodiert wurden sondern tauscht einfach die bekannten Figuren durch Peter, Chris, Lois, Stewie, Quagmire usw. aus. Dadurch entsteht ein etwas merkwürdiges Bild, denn die Story kenn man ja schon trotzdem weis man nie so genau was als nächstes passiert.
Die Qualität der Bluray ist überwältigend gut, das ist Zeichentrick auf höchsten Niveau auch der Ton kann voll und ganz überzeugen. Nur die Spielzeit von knapp einer Stunde ist etwas kurz geraten, doch da hat man sich wahrscheinlich am Vorgänger orientiert.
Fazit: Family Guy präsentiert: Irgendwo, irgendwie, irgendwann auf der dunklen Seite ist ein muss für alle Freunde des schwarzen Humors, natürlich Star Wars Kenntnisse vorausgesetzt. Wem die Serie gefällt findet garantiert auch an der Star Wars Parodie gefallen aber nicht vergessen vorher noch mal Blue Harvest zu schauen.
Eine Entdeckungsreise mit alten Bekannten und neuen Gesichtern
Mein ganz persönlicher Lieblingsfilm ist “Sex and the City - Der Film”. Und dafür kann ich ganz unterschiedliche Gründe anführen. Er bietet nämlich alles, was einen Frauenfilm ausmacht und berichtet von vielem, was Frauen bewegt und ihnen Spaß macht. Es geht ums Heiraten, um Lügen, Streitereien und verletzte Gefühle. Außerdem natürlich Kleider, Make-Up und Wellness-Urlaub.
Eigentlich kann sich jede Frau mit Miranda, Samantha, Charlotte und Carry identifizieren. Und dann wiederum nicht. Denn welche Durchschnittsbürgerin kann sich Schuhe von Manolo Blahnik, ein Chanel-Kleidchen oder mal eben einen Wellness-Urlaub in irgendeinem südlichen amerikanischen Staat leisten? Und dennoch tut das dem Film keinen Abbruch - eher im Gegenteil. Genau das verleiht dem Film eine gewisse Exotik, einen Anreiz des Fremden. Würde der Film den Alltag der deutschen Durchschnittsbürgerin kopieren, dann böte er nichts Neues und wäre deswegen nicht halb so erfolgreich.
„Sex and the City - Der Film” ist eine Reise mit alten Bekannten und neuen Gesichtern. Man begleitet Carry zu ihrer Hochzeit mit Big, erlebt abermals ihren Kummer und fiebert bis zum Ende mit, weil man nicht weiß, wie es ausgehen wird. Typisch Sex and the City eben. Sprühend vor Glamour, einen Schuss Sexyness und Esprit und fertig ist der perfekte Film für jede Frau.
Neben Frankenstein und Graf Dracula gehört der Werwolf zu den klassischen Horrorfiguren des 20ten Jahrhunderts und während Frankenstein schon vollkommen aus der Mode ist tauchen Vampire und Werwölfe doch immer noch relativ häufig auf, zuletzt zusammen bei Underworld. Ein weiterer Werwolf Film läuft zur Zeit in den Kinos und ist zugleich ein Remake des angeblich besten Werwolf Films „Der Wolfsmensch” von 1941 den ich aber leider nicht gesehen habe. Also gehe ich ganz unvoreingenommen an diese Kritik, was bei mir und dem Thema Fortsetzungen und Remake relativ selten ist.
Wolfman spielt Ende des 19ten Jahrhunderts in einer relativ kleinen, ruhigen Englischen Provinz namens Blackmoor, wo eine mysteriöse Serie blutiger Morde die Menschen in Atem hält. Lawrence Talbot(gespielt von Benicio del Toro) kehrt nach Jahren in seine alte Heimat zurück um sich über die Todesumstände seines Bruders zur informieren. Nach ein paar Anhaltspunkten macht er sich auf die Suche, nach den Zigeunern, mit welchen sich sein verstorbener Bruder umgab. Doch dann wird das Lager der Zigeuner angegriffen und Lawrence von einer mysteriösen Kreatur verletzt. Als er sich im Haus seines Vaters (Anthony Hopkins) von seinen Verletzungen erholt findet er ein schreckliches Geheimnis heraus.
Die Story an sich ist sehr klassisch aufgebaut und hält keine sonderlichen Überraschungen bereit, dafür wurden sehr viele Schreckmomente eingebaut die den ganzen Titel doch etwas auflockern. Kurz gesagt trotz der vielen Dialoge wird der Film zu keinem Zeitpunkt langweilig. Dennoch habe ich von den Effekten speziell von der Verwandlung von Mensch zum Wolf etwas mehr erwartet. Die Szenen der Umwandlung hätten für meinen Geschmack deutlich umfangreicher sein können. Auch mit der Darstellung des Werwolfs war ich nicht zufrieden, der Werwolf in Wolfmann sieht eher wie ein Mensch mit zu starker Körperbehaarung aus. Es besteht sogar enorme Verwechslungsgefahr zu einem Wookie. Also wirklich, ein Werwolf sollte vor allem böse aussehen und nicht wie ein dicker stark behaarter Mensch, die Macher von Underworld haben das begriffen, denen ihre Lykaner sehen eher nach Wolf als nach Mensch aus.
Die Schauspielerische Leistung von Benicio del Toro hielt sich auch in Grenzen, er brachte die Rolle zwar glaubhaft herüber, dennoch schien er mir nicht die Idealbesetzung zu sein. Anthony Hopkins hingegen glänzte einmal mehr durch eine unglaubliche Fähigkeit sich einem Film anzupassen, er wirkte absolut glaubhaft und stellte die Figur des vereinsamten Vaters perfekt dar. Die weibliche Hauptrolle gespielt von Emily Blunt hielt sich souverän im Hintergrund.
Fazit: Wolfman ist ein solider Horrorfilm für alle Fans des Genres, kann aber nicht in allen Punkten komplett überzeugen, denn die Gestallt des Werwolfes und die zum Teil langatmigen Dialogszenen verderben einem einiges an Filmspaß. Dennoch ist Wolfman ein gelungener Horrorfilm und öffnet vielleicht die Tür für weitere Werwolf Filme, denn diese klassische Horrorfigur hat bei mir in keisterweise an Interesse verloren.
Als Gegenpol zu diesem ganzen Twilight Mist, kommt demnächst die Horror-Komödie Lesbian Vampire Killers, leider wieder einmal nur als Direkt to DVD/BluRay. Aber daran hat man sich ja mittlerweile bei guten B-Movies gewöhnt. Lesbian Vampire Killers ist eine exzellente Horror-Komödie ein weiteres mal aus England. Auch daran hat man sich inzwischen gewöhnt, denn das ist jetzt schon der dritte Superstreifen(Shaun of the Dead, Hot Fuzz) in den letzten paar Jahren, da frag ich mich nur warum die Engländer so gute Filme machen und bei uns Deutschen nur Mist heraus kommt.
Wer bei den Titel zuerst an einen billigen B-Movie denkt liegt gar nicht so weit daneben, denn Lesbian Vampire Killers ist sicherlich ein B-Movie, dass sagt bereits der überaus treffend gewählte Titel, aber bestimmt kein billig produzierter oder schlechter. Im Film wollen die zwei Freunde Fletch und Jimmy endlich einmal wieder all ihren Stress vergessen und so richtig Urlaub machen. Da sie für Ibiza nicht genügend auf der hohen Kante haben verschlägt es sie in ein kleines Dorf im Osten von England. Was sie aber nicht wissen ist, dass sich in diesem besagten Ort jedes Mädchen an ihrem achtzehnten Geburtstag in einen lesbischen Vampir verwandelt.
Dieser Film ist eine gelungene Parodie auf fast alle Vampirfilme der letzten 20Jahre und fast jedes Klischeewird durch den Dreck gezogen. Natürlich hätte das Release kaum besser gewählt werden können, da ja gerade der zweite Teil der mehr als nur sinnlosen Twilight Reihe angelaufen ist. Im Endeffekt bietet Lesbian Vampire Killers sehr viele gute Lacher und will gar nicht als echter Horrorfilm ernst genommen werden obwohl er doch die ein oder andere Schrecksekunde bietet.
Auch die Besetzung kann sich sehen lassen, mit MyAnna Buring ist die weibliche Hauptrolle mit eine echten Schönheit besetzt obwohl sie anfangs mit Brille und Streber Outfit etwas bieder wirkt. Allgemein spielen bei Lesbian Vampire Killers überdurchschnittlich viele hübsche Frauen mit, ungewöhnlich für einen Englischen Film. Dennoch stehen auf der Setlist keine weiteren bekannten Namen und alle Figuren des Film sind die üblichen Stereotypen wie man sie aus jedem Horrorfilm kennt. Aber mehr habe ich auch nicht erwartet und mehr Tiefgang hätte dem kurzweiligen Spaß des Films wahrscheinlich nicht besonders gut getan.
Fazit: Lesbian Vampire Killers ist eine sehr gelungen Horrorkomödie für alle. Der Film bietet 88 Minuten gute Unterhaltung und ist nicht ganz ernst zu nehmen aber perfekt für einen DVD Abend mit Freunden, am besten noch als Double Feature mit Dead Snow.