Eine weitere Militär Parodie läuft zur Zeit in den Kinos, dass Thema wurde ja schon in den 80/90ziger Jahren immer mal wieder mit abgearbeitet. Der letzte mir bekannte Film zu dem Thema war Tropic Thunder mit dem Männer die auf Ziegen starren erstmal mithalten muss. Das Hauptaugenmerk der Produzenten liegt allerdings sehr weit von einer klassischen Komödie entfernt, so wird versucht einen eigentlich lustigen Hintergrund in einem aktuellen Plot unterzubringen.
Im Film geht es um den Journalisten Bob Wilton (Ewan McGregor) der nach dem sich seine Frau von ihm Scheiden ließ neue Herausforderungen sucht und beschließt in den Irak zu gehen. Dort angekommen erfährt er von einer Spezialtruppe der US Army, welche sich in den achtziger Jahren mit parapsychologischen Kampftechniken beschäftigte. Nach dem dieses Thema Bobs Interesse geweckt hatte, suchte er einen ehemaligen Soldaten dieser Einheit auf und fand ihn in Kuwait. Lyn Cassady war damals einer der besten seiner Einheit und konnte mit einem bloßen Blick eine Ziege töten. Daher kommt auch der etwas merkwürdige Titel. Als sich beide treffen werden immer mehr Details über die damalige Spezialeinheit bekannt. Gegen Ende des Films wird die Story aber zunehmen wirrer und ergibt kaum noch eine wirklichen Sinn.
Der Film hat leider ein Problem und das ist die aufgesetzte, auf aktuelle Themen bezogene Handlung. Denn die Story über den Journalisten, der durch den Irak zieht und Geheimnisse aufklärt ist einfach nur zum Gähnen. Dagegen sind die Rückblenden auf die Ausbildung der Spezialsoldaten meistens recht lustig.
Die Starbesetzung des Films ist auch noch eine Erwähnung wert. Neben Ewan McGregor, George Clooney und Kevin Spacey ist auch noch Jeff Bridges mit an Board. Da sie allesamt Profis sind kann man natürlich auch mit entsprechenden Leistungen rechnen und wird nicht enttäuscht. Besonders erwähnenswert ist hier aber nur die Leistung von Jeff Bridges der als Hippie / Soldat besonders daneben wirkt.
Fazit: Männer die auf Ziegen starren findet irgendwie nicht den richtigen Weg zwischen Komödie und Realität, der Film ist zum Teil verwirrend aber gut besetzt. Einige Rückblenden beispielsweise auf die Ausbildung der Soldaten bieten schon ein paar gute Lacher aber sonst ist Männer die auf Ziegen starren kein wirklicher Must See.
Als Gegenpol zu diesem ganzen Twilight Mist, kommt demnächst die Horror-Komödie Lesbian Vampire Killers, leider wieder einmal nur als Direkt to DVD/BluRay. Aber daran hat man sich ja mittlerweile bei guten B-Movies gewöhnt. Lesbian Vampire Killers ist eine exzellente Horror-Komödie ein weiteres mal aus England. Auch daran hat man sich inzwischen gewöhnt, denn das ist jetzt schon der dritte Superstreifen(Shaun of the Dead, Hot Fuzz) in den letzten paar Jahren, da frag ich mich nur warum die Engländer so gute Filme machen und bei uns Deutschen nur Mist heraus kommt.
Es gibt ja immer wieder Filme, die auf absolut abgedroschene Klischees setzten und dennoch sehr gut funktionieren. Ein aktueller Vertreter dieser Art ist die amerikanische Komödie Spritztour. Irgendwie war bei dem Film alles schon einmal da, denn die Macher haben sich zum Großteil von anderen Filmen wie American Pie oder Road Trip ich sag jetzt mal inspirieren lassen. Wenn auch neue Ansätze fehlen wurde wenigstens das eigentlich schon bekannte Material sehr gut dargestellt.
Star Wars, eine der besten Geschichten die jemals Verfilmt wurde, hat die Welt verändert und eine Schar von sogenannten Fanboys hervorgebracht. Über das Verhältnis genau dieser Personen zu Star Wars wurde nun ein Film gedreht. Hört sich irgendwie verwirrend an. Aber es ist ein recht guter Road Trip Movie dabei rausgekommen. Auch wenn es bei der Produktion einige Probleme gab und der Deutschlandstart fast ewig hinausgezögert wurde (der Film ist in den Staaten schon als Blu Ray erhältlich), kommt der Film jetzt doch endlich bei uns in die Kinos. Eigentlich war wegen dem geringen Erfolg in den vereinigten Staaten eine Direkt to DVD Veröffentlichung geplant.
Sacha Baron Cohen besser bekannt als Ali G oder Borat ist gerade mit seinem neuen Werk Brüno in den Kinos zu sehen. Die Figur Brüno stellt einen schwulen, österreichischen, modeverrückten Moderator dar, der auch schon aus der Ali G Show bekannt sein dürfte, ähnlich wie die Figur Borat. Der ganze Film ist vom Aufbau her ebenfalls sehr stark an Borat angelegt und funktioniert deshalb auch genau so gut. Anders als Ali G in da House, Cohens erster Film, sind Borat und Brüno eher mit sozialkritischen Dokumentationen zu vergleichen. Auf eine traditionelle Studioproduktion wurde zum größten Teil verzichtet. Die meisten Aufnahmen sind real gedreht, also eine Art versteckte Kamera die das Verhalten realer Personen auf einen teilweise makaberen Sachverhalt darstellen.
Kevin James bekannt aus der TV Serie „King Of Queens”, die meiner Meinung nach eher fragwürdig ist, versucht es jetzt als Kaufhaus Cop in einem größeren Einkaufscenter. Nach dem Tod von John Candy muss die Rolle des liebenswerten aber ungeschickten Dicken wohl unbedingt wieder besetzt werden und da Jack Black durch seine Wandlungsfähigkeit nicht ganz in diese Rolle passt, übernimmt Kevin James nun. Leider ist die Geschichte um das ca. 40 Jährige Muttersönchen, dass bei der Polizeiausbildung scheitert und einen Job im Kaufhaus annimmt, nicht gar so aufregend wie es sich an hört.

