Archive for Komödie

Männer die auf Ziegen starren

manner die auf ziegen starrenEine weitere Militär Parodie läuft zur Zeit in den Kinos, dass Thema wurde ja schon in den 80/90ziger Jahren immer mal wieder mit abgearbeitet. Der letzte mir bekannte Film zu dem Thema war Tropic Thunder mit dem Männer die auf Ziegen starren erstmal mithalten muss. Das Hauptaugenmerk der Produzenten liegt allerdings sehr weit von einer klassischen Komödie entfernt, so wird versucht einen eigentlich lustigen  Hintergrund in einem aktuellen Plot unterzubringen.

Im Film geht es um den Journalisten Bob Wilton (Ewan McGregor) der nach dem sich seine Frau von ihm Scheiden ließ neue Herausforderungen sucht und beschließt in den Irak zu gehen. Dort angekommen erfährt er von einer Spezialtruppe der US Army, welche sich in den achtziger Jahren mit parapsychologischen Kampftechniken beschäftigte. Nach dem dieses Thema Bobs Interesse geweckt hatte, suchte er einen ehemaligen Soldaten dieser Einheit auf und fand ihn in Kuwait. Lyn Cassady war damals einer der besten seiner Einheit und konnte mit einem bloßen Blick eine Ziege töten. Daher kommt auch der etwas merkwürdige Titel. Als sich beide treffen werden immer mehr Details über die damalige Spezialeinheit bekannt. Gegen Ende des Films wird die Story aber zunehmen wirrer und ergibt kaum noch eine wirklichen Sinn.

Der Film hat leider ein Problem und das ist die aufgesetzte, auf aktuelle Themen bezogene Handlung. Denn die Story über den Journalisten, der durch den Irak zieht und Geheimnisse aufklärt ist einfach nur zum Gähnen. Dagegen sind die Rückblenden auf die Ausbildung der Spezialsoldaten meistens recht lustig.

Die Starbesetzung des Films ist auch noch eine Erwähnung wert. Neben Ewan McGregor, George Clooney und Kevin Spacey ist auch noch Jeff Bridges mit an Board. Da sie allesamt Profis sind kann man natürlich auch mit entsprechenden Leistungen rechnen und wird nicht enttäuscht. Besonders erwähnenswert ist hier aber nur die Leistung von Jeff Bridges der als Hippie / Soldat besonders daneben wirkt.

Fazit: Männer die auf Ziegen starren findet irgendwie nicht den richtigen Weg zwischen Komödie und Realität, der Film ist zum Teil verwirrend aber gut besetzt. Einige Rückblenden beispielsweise auf die Ausbildung der Soldaten bieten schon ein paar gute Lacher aber sonst ist Männer die auf Ziegen starren kein wirklicher Must See.

Sex and the City - Der Film

Eine Entdeckungsreise mit alten Bekannten und neuen Gesichtern
Mein ganz persönlicher Lieblingsfilm ist “Sex and the City - Der Film”. Und dafür kann ich ganz unterschiedliche Gründe anführen. Er bietet nämlich alles, was einen Frauenfilm ausmacht und berichtet von vielem, was Frauen bewegt und ihnen Spaß macht. Es geht ums Heiraten, um Lügen, Streitereien und verletzte Gefühle. Außerdem natürlich Kleider, Make-Up und Wellness-Urlaub.

Eigentlich kann sich jede Frau mit Miranda, Samantha, Charlotte und Carry identifizieren. Und dann wiederum nicht. Denn welche Durchschnittsbürgerin kann sich Schuhe von Manolo Blahnik, ein Chanel-Kleidchen oder mal eben einen Wellness-Urlaub in irgendeinem südlichen amerikanischen Staat leisten? Und dennoch tut das dem Film keinen Abbruch - eher im Gegenteil. Genau das verleiht dem Film eine gewisse Exotik, einen Anreiz des Fremden. Würde der Film den Alltag der deutschen Durchschnittsbürgerin kopieren, dann böte er nichts Neues und wäre deswegen nicht halb so erfolgreich.

„Sex and the City - Der Film” ist eine Reise mit alten Bekannten und neuen Gesichtern. Man begleitet Carry zu ihrer Hochzeit mit Big, erlebt abermals ihren Kummer und fiebert bis zum Ende mit, weil man nicht weiß, wie es ausgehen wird. Typisch Sex and the City eben. Sprühend vor Glamour, einen Schuss Sexyness und Esprit und fertig ist der perfekte Film für jede Frau.

Lesbian Vampire Killers

lesbian vampire killersAls Gegenpol zu diesem ganzen Twilight Mist, kommt demnächst die Horror-Komödie Lesbian Vampire Killers, leider wieder einmal nur als Direkt to DVD/BluRay. Aber daran hat man sich ja mittlerweile bei guten B-Movies gewöhnt. Lesbian Vampire Killers ist eine exzellente Horror-Komödie ein weiteres mal aus England. Auch daran hat man sich inzwischen gewöhnt, denn das ist jetzt schon der dritte Superstreifen(Shaun of the Dead, Hot Fuzz) in den letzten paar Jahren, da frag ich mich nur warum die Engländer so gute Filme machen und bei uns Deutschen nur Mist heraus kommt.

Wer bei den Titel zuerst an einen billigen B-Movie denkt liegt gar nicht so weit daneben,  denn Lesbian Vampire Killers ist sicherlich ein B-Movie, dass sagt bereits der überaus treffend gewählte Titel, aber bestimmt kein billig produzierter oder schlechter. Im Film wollen die zwei Freunde Fletch und Jimmy endlich einmal wieder all ihren Stress vergessen und so richtig Urlaub machen. Da sie für Ibiza nicht genügend auf der hohen Kante haben verschlägt es sie in ein kleines Dorf im Osten von England. Was sie aber nicht wissen ist, dass sich in diesem besagten Ort jedes Mädchen an ihrem achtzehnten Geburtstag in einen lesbischen Vampir verwandelt.

Dieser Film ist eine gelungene Parodie auf fast alle Vampirfilme der letzten 20Jahre und fast jedes Klischee wird durch den Dreck gezogen. Natürlich hätte das Release kaum besser gewählt werden können, da ja gerade der zweite Teil der mehr als nur sinnlosen Twilight Reihe angelaufen ist. Im Endeffekt bietet Lesbian Vampire Killers sehr viele gute Lacher und will gar nicht als echter Horrorfilm ernst genommen werden obwohl  er doch die ein oder andere Schrecksekunde bietet.

Auch die Besetzung kann sich sehen lassen, mit MyAnna Buring ist die weibliche Hauptrolle mit eine echten Schönheit besetzt obwohl sie anfangs mit Brille und Streber Outfit etwas bieder wirkt.  Allgemein spielen bei Lesbian Vampire Killers überdurchschnittlich viele hübsche Frauen mit, ungewöhnlich für einen Englischen Film. Dennoch stehen auf der Setlist keine weiteren bekannten Namen und alle Figuren des Film sind die üblichen Stereotypen wie man sie aus jedem Horrorfilm kennt. Aber mehr habe ich auch nicht erwartet und mehr Tiefgang hätte dem kurzweiligen Spaß des Films  wahrscheinlich nicht besonders gut getan.

Fazit: Lesbian Vampire Killers ist eine sehr gelungen Horrorkomödie für alle. Der Film bietet 88 Minuten gute Unterhaltung und ist nicht ganz ernst zu nehmen aber perfekt für einen DVD Abend mit Freunden, am besten noch als Double Feature mit Dead Snow.

Spritztour - Sex Drive

Spritztour, Sex driveEs gibt ja immer wieder Filme, die auf absolut abgedroschene Klischees setzten und dennoch sehr gut funktionieren. Ein aktueller Vertreter dieser Art ist die amerikanische Komödie Spritztour. Irgendwie war bei dem Film alles schon einmal da, denn die Macher haben sich zum Großteil von anderen Filmen wie American Pie oder Road Trip ich sag jetzt mal inspirieren lassen. Wenn auch neue Ansätze fehlen wurde wenigstens das eigentlich schon bekannte Material sehr gut dargestellt.

Im Film selbst geht es um die 18 jährige Jungfrau Ian Lafferty (Josh Zuckerman), der verzweifelt versucht seine Unschuld zu verlieren. Leider ist das für ihn gar nicht so einfach, da er ein echter Loser ist und sich nicht wirklich durchsetzten kann. Im Internet lernt er die attraktive Miss Tasty kennen, diese macht ihm ein Angebot das er nicht ablehnen kann. Mit seinem besten Freund Lance Johnson (Clark Duke) und der durchaus ansehnlichen Felicia Alpine(Amanda Crew) macht er sich auf den Weg. Leider lebt Miss Tasty im 9 Stunden entfernten Knoxville. Daher klaut Ian den 69er Pontiac GTO seines Bruders und startet auf eine abenteuerliche Spritztour quer durchs Land auf der das ein oder andere Missgeschick passiert.

Das alles klingt irgendwie sehr nach Road Trip, vor allem die nicht gerade originelle Botschaft, dass man für ein Mädchen nicht unbedingt 500 Meilen fahren muss, sondern auch der Weg das Zeil sein kann, ist mehr als abgedroschen. Dennoch kann Spritztour durch die besonders hohe Gagdichte überzeugen. Außerdem sind die Darsteller recht sympathisch und stellen den jeweiligen Charakter sehr gut dar. Am besten hat mir die Rolle des extrem sarkastischen Ezekiel (Seth Green), einem Amish den die Drei auf dem Weg zu Miss Tasty begegnen, gefallen.

Außerdem spielt Spritztour auf die Auswüchse des digitalen Zeitalters an, übertreibt aber auch ein wenig damit. Als Ian in einem Supermarkt Kondome kauft, sind bereits zehn Minuten später Fotos von ihm bei dieser Tätigkeit auf irgendeinem Blog zu sehen. Solche Szenarien tauchen immer wieder im Film auf und stehen im krassen Gegensatz zu dem Leben der Amish die ebenfalls im Film vorkommen.

Fazit: Spritztour ist ein netter Film im Stil von American Pie nur eben in die aktuelle Zeit portiert. Wenn man auf solche, ich sag College-Komödien, steht sollte man sich Spritztour auf jeden Fall ansehen. Alle die keinen Spaß verstehen oder denen das Niveau zu niedrig ist, sollten den Film wohl eher nicht schauen. Und allen anderen die mal richtig Lachen wollen lege ich Stiefbrüder ans Herz.

Fanboys

fanboysStar Wars, eine der besten Geschichten die jemals Verfilmt wurde, hat die Welt verändert und eine Schar von sogenannten Fanboys hervorgebracht. Über das Verhältnis genau dieser Personen zu Star Wars wurde nun ein Film gedreht. Hört sich irgendwie verwirrend an. Aber es ist ein recht guter Road Trip Movie dabei rausgekommen. Auch wenn es bei der Produktion einige Probleme gab und der Deutschlandstart fast ewig hinausgezögert wurde (der Film ist in den Staaten schon als Blu Ray erhältlich), kommt der Film jetzt doch endlich bei uns in die Kinos. Eigentlich war wegen dem geringen Erfolg in den vereinigten Staaten eine Direkt to DVD Veröffentlichung geplant.

Die Story ist relativ knapp gehalten wie bei fast jeden Road Movie, dafür aber recht ansprechend erzählt. Nach einigen Jahren trifft Eric, gespielt von Kyle Newman seine ehemaligen Freunde Linus (Chris Marquette), Hutch (Dan Fogler), Windows (Jay Baruchel) und die äußerst attraktive Zoe (Kristen Bell) auf einer Party wieder. Erschreckt stellt er fest, dass sich seine ehemaligen Kollegen so gut wie gar nicht verändert haben und immer noch die selben Star Wars Fanboys wie früher sind, während er schon Anschluss zum richtigen Leben gefunden hat und als Autoverkäufer arbeitet. Als er erfährt, dass sein ehemals bester Freund Linus todkrank ist und nur noch ein paar Wochen zu leben hat, planen die 4 ein ausergewöhnliches Abenteuer. Sie wollen in die Skywalker Ranch von George Lucas einbrechen und den Film “Star Wars Episode 1: Die dunkle Bedrohung” 130 Tage vor dem Kinostart und Linus tot sehen. In dem Film geht es aber weniger um das Krebsleiden von Linus sondern eher um den Road Trip. Die ganze Krebsgeschichte spielt nur eine kleine Nebengeschichte, außerdem habe ich noch nie einen Krebskranken gesehen, der auf der einen Seite kurz vor dem Tod steht und auf der anderen Seite noch quick lebendig wirkt.

Also begeben sie sich auf diese verrückte Reise quer durch die vereinigten Staaten. Dabei wird auf viele Star Wars Clichés wie zu Beispiel die ewige andauernde Feindschaft zwischen Star Wars und Star Treck eingegangen. Auch einige bekannte Star Wars Sprüche werden immer mal wieder mit angebracht, aber das ist ja spätestens nach der RobotChicken Star Wars Folge und Blue Harvest nichts Neues. Der Film bietet neben der Handlung natürlich auch noch viele coole Sprüche und eine Menge Humor. Fanboys ist bestimmt nicht die beste Komödie die je gedreht wurde aber durchaus im vorderen Mittelfeld anzuordnen.

Fazit: Fanboys ist ein absolutes Muss für alle Star Wars Fans und bestätige wieder einmal das Star Wars Fans einfach viel cooler sind als Trekkis. Und da zurzeit eh nichts Besseres läuft ist Fanboys einen Kinobesuch allemal wert. Vor allem wenn man Filme wie Road Trip oder Blue Harvest mochte.

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Brüno

brünoSacha Baron Cohen besser bekannt als Ali G oder Borat ist gerade mit seinem neuen Werk Brüno in den Kinos zu sehen. Die Figur Brüno stellt einen schwulen, österreichischen, modeverrückten Moderator dar, der auch schon aus der Ali G Show bekannt sein dürfte, ähnlich wie die Figur Borat. Der ganze Film ist vom Aufbau her ebenfalls sehr stark an Borat angelegt und funktioniert deshalb auch genau so gut. Anders als Ali G in da House, Cohens erster Film, sind Borat und Brüno eher mit sozialkritischen Dokumentationen zu vergleichen. Auf eine traditionelle Studioproduktion wurde zum größten Teil verzichtet. Die meisten Aufnahmen sind real gedreht, also eine Art versteckte Kamera die das Verhalten realer Personen auf einen teilweise makaberen Sachverhalt darstellen.

Ob das natürlich wirklich alles so aufgenommen wurde kann ich nicht sagen, ich denke aber zumindest ein großer Teil davon ist echt. Einiges hingegen wurde auf jeden Fall( wenn auch nur zum Teil) inzieniert, wie die Talkshow oder der Ringkampf. Die Reaktionen der Personen sind wahrscheinlich schon echt aber das ganze Event bzw. die Show wurden entweder selbst auf die Beine gestellt oder mit den Machern abgesprochen.

Die Geschichte um den homosexuellen Österreicher Brüno der nach seinem Rauswurf bei Österreichs Nr.1 Schwulensendung Funky-Zeit versucht in Amerika den großen Durchbruch zu schaffen ist durchaus amüsant aber nicht besonders füllend. Dafür folgt ein Lacher auf den anderen, der Film wird für keine Sekunde langweilig. Die absoluten Highlights waren meiner Meinung nach als Brüno in einer Talkshow über sein adoptiertes Kind sprach oder als er einen Swingerclub besuchte.

Sacha Baron Cohen ist nicht nur der Hauptdarsteller sondern auch der ausführende Produzent und der Drehbuchautor. Nach Borat wurde es für ihn aber sehr schwierig unerkannt zu drehen. Auch wenn es ein Humor ist den wahrscheinlich nicht jeder versteht oder nicht jeder darüber lachen kann. Schwarzer Humor bekommt eben nicht jeden, vor allem nicht solchen Religiösen Typen die gleich beleidigt sind.

Wenn man die Figuren Borat und Brüno vergleicht schneidet Borat ein wenig besser ab, da gerade das Thema Ausländerfeindlichkeit zu der Zeit des Irak-Krieges perfekt getroffen wurde.  Auch war es für Cohen einfacher zu drehen, da er zu diesem Zeitpunkt noch nicht so bekannt war.

Fazit: Brüno ist Borat sehr ähnlich aber dennoch gelungen. Auch wenn einige Szenen leicht gestellt wirken und der Humor teilweise deutlich unter die Gürtellinie geht bietet der Film viele gute Lacher und ist einen Kinobesuch auf jeden Fall wert.

the Hangover

the HangoverWie hier schon mehrmals erwähnt bin ich ja nicht gerade ein Fan von Komödien, da es nur wenig wirklich Gute gibt. Doch gestern schaute ich mir den aktuellen Kinofilm „the Hangover” an und war schlichtweg begeistert. So eine gute Komödie hatte ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen und wahrscheinlich bin ich nicht der einzige der so denkt, denn in den Vereinigten Staaten ist der Film schon ein richtiger Blockbuster. “The Hangover” spielte alleine da schon über 200 Millionen Dollar ein. Die Kritiker überschlugen sich mit Lobeshymnen und das zurecht. Denn der Film ist einfach klasse.

Die Story so einfach wie genial. Vier Freunde fahren zusammen nach Las Vegas um den Junggesellenabschied ihres besten Freundes beim Poker zu feiern. Sie mieten eine Suite im Caesars Place und stoßen auf die beste Nacht ihres Lebens an. Danach sieht man nur den nächsten Morgen. Drei der vier wachen total verkatert auf und können sich an nichts mehr erinnern. Das ganze Hotelzimmer ist zerstört. Ein wilder Tiger streift umher. Die Matratzen vom Bett befinden sich auf einer Statue des Hotelvordaches aufgespießt (ein Kerl auf dem Hoteldach hatte die Matratzen heruntergeschossen). Die Hauptakteure des Films müssem noch viele weitere solcher “Beweise” der letzten Nacht entdecken. Und da der Bräutigam irgendwie verschwunden ist, machen sich die Drei auf die Suche nach ihm. Mit der Zeit werden immer mehr Detail der letzten Nacht bekannt. Zum Beispiel das einer der Gruppe im Vollrauch eine Stripperin geheiratet hat oder das ein anderer im Casino 80000 Dollar gewonnen hat.  Doch der Bräutigam bleibt verschwunden und das einen Tag vor der Hochzeit.

Der Regisseur Todd Phillips, bekannt von Road Trip und Oldschool, bring im Minutentakt neue Gags. Er geht dabei mit einem extremen Tempo vor. Auch mit diesem Szenario hätte keiner Gerechnet, denn von Minute zu Minute wird der Streifen verrückter, man weiß nicht was einem als nächstes Erwartet.

Die Schauspielerische Leistung von Zach Galifianakis, Bradley Cooper, Ken Jeong sind allesamt sehr gut und die Figuren werden absolut glaubhaft dargestellt. Unter anderen ist auch Heather Graham zu sehen, sie verkörpert eine Stripperin mit einem kleinen Kind.

Fazit:The Hangover” ist nicht nur ein Muss für alle Freunde der Slapstick-Comedy sondern eine der besten Komödien der letzten Jahre. Angeblich soll schon ein zweiter Teil geplant sein. Naja bei diesem Erfolg ist das kein Wunder.

Der Kaufhaus Cop

kaufhaus CopKevin James bekannt aus der TV Serie „King Of Queens”, die meiner Meinung nach eher fragwürdig ist, versucht es jetzt als Kaufhaus Cop in einem größeren Einkaufscenter.  Nach dem Tod von John Candy muss die Rolle des liebenswerten aber ungeschickten Dicken wohl unbedingt wieder besetzt werden und da Jack Black durch seine Wandlungsfähigkeit nicht ganz in diese Rolle passt, übernimmt Kevin James nun. Leider ist die Geschichte um das ca. 40 Jährige Muttersönchen, dass bei der Polizeiausbildung scheitert und einen Job im Kaufhaus annimmt, nicht gar so aufregend wie es sich an hört.

Wie nicht anders zu erwarten geht Kevin James in dieser Rolle voll auf. Man könnte fast sagen sie ist ihm auf den Leib geschnitten. Auch seine Schauspielerische Leistung ist durchaus zu würdigen, denn alle anderen Schauspieler haben kaum ausgearbeitete Charaktere und zeigen sich eher von der durchschnittlichen Seiten.

Der Humor ist nicht besonders tiefgründig aber dennoch sind ein paar gute Lacher dabei. Leider nicht so viele wie man von einer Top Komödie erwartet, das liegt wahrscheinlich an der Regie. Denn der Film hat eigentlich Potenzial, schade wenn es nur zum Teil umgesetzt wird.

Die Handlung kommt eigentlich erst so ab der Hält des Films in Rollen, nachdem das Kaufhaus von Kriminellen überfallen wird.  Paul Blart verpasst den Überfall da er in diesem Moment Guitar Hero spielt (Respekt! ), seine Freundin wird natürlich als Geisel genommen. Als einzige Zivilperson im Kaufhaus bleibt ihm keine andere Wahl als sie und die anderen Geisel von den Entführern zu retten. Und dabei zeigt er natürlich sein ganzes können. Wie es ausgeht dürft natürlich jedem klar sein!

Fazit: Der Kaufhaus Cop ist eine eher durchwachsene Komödie die dennoch Spaß macht. Trotz der, sagen wir mal, nicht besonders aufregenden Story und der eher traurigen Leistung seiner Schauspielkollegen, schafft es Kevin James den Zuschauer zu überzeugen.

Marley & Ich (Marley & Me)

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© Twentieth Century Fox

Dieses Mal sollte es seit langem mal wieder eine Komödie werden. Und schnell fand ich da einen Titel in meiner Liste, der mir -so dachte ich auf den ersten Blick- viele Lacher bescheren könnte. Schon alleine die Star-Besetzung von Owen Wilson und Jennifer Aniston überzeugten mich dann, es sollte dieser Film sein. Die Rede ist von Marley & Ich (Originaltitel: Marley & Me)

Der Film begann auf einer ruhigen, idyllischen Wiese. Plötzlich kommt ein Hund (Marley) angerannt, welcher vor Owen Wilson (der im Film den John Grogan spielt) wegläuft. „Na das fängt ja schon mal gut an”, dachte ich, und lehnte mich zurück!

Im Film Marley & Ich geht es grob gesagt um die Liebe und das Leben des frisch verheirateten Paares Jenny (Jennifer Aniston) und John Grogan. Die Junge, aber noch nicht komplette Familie beginnt so langsam, ihr Leben durch zu planen. Kinder stehen auf diesem Plan auch geschrieben, aber die beiden Jenny und John getrauen sich noch nicht so Recht an die Sache heran. Das ewige Fragespielchen mit sich selbst geht auch den beiden ständig durch den Kopf: Werden wir gute Eltern sein?…

Kurz bevor Jenny ihren Geburtstag feiert, bekommt sie von Ihrem Mann einen kleinen Hund geschenkt, um schon einmal das Familienleben proben zu können. Aber der Plan geht schief: Statt einen ruhigen Spielgefährten haben Sie sich ein wahres Energiebündel gekauft. Marley (ein blonder Labrador Retriever) dreht so richtig auf und macht den Beiden das Leben mit der ein oder anderen lustigen Aktion ziemlich schwer.

Genervt von den ständigen „Durchdrehern” Marleys beschließen John und Jenny: Marley muss in einen Hundetraining! Gesagt getan. Die beiden machten sich also auf zur nächsten Hundeschule. Aber auch hier zeigte Marley sein wahres ich und paarte sich mit dem Oberschenkel des Ausbilders. Darauf hin wurde er von der Hundeschule ausgeschlossen.

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      Foto: Twentieth Century Fox

Durch den ganzen Film ziehen sich die Aktionen von Marley und die versuche von John und Jenny, Marley zu bändigen. Nach einiger Zeit sind sich die beiden dann trotz des quirligen Fehlverhaltens von Marley sicher, dass sie Kinder haben wollen. Gesagt getan. Nach einigen Versuchen gelingt es den Beiden endlich und das erste Kind ist da.

Jetzt müssen sich Jenny und John nicht nur um den lebhaften Marley kümmern, sondern auch noch um ein Kind. Schnell wächst ihnen die Situation über den Kopf und es bricht Chaos aus. Schon jetzt können die beiden Ihre Jobs (beide sind Journalisten) nicht mehr richtig nachgehen. Doch Ihr Glück wird noch getoppt: Kind Nr. 2 steht vor der Tür! Beide sind sich einig: Ein Hund und 2 Kinder sind genug Arbeit. Die nächste Szene, die man im Film sieht spielt sich vorm Krankenhaus ab: Jenny und John haben nun einen Hund und 3 Kinder.

Die Nerven der beiden Eltern liegen blank. Ständig schreien die Kinder, dann noch der Hund, der die Wohnung zerlegt und rüpelhaft die Kinder umrennt…

Der Witz am Film liegt also nicht wirklich bei der Familie, sondern eher bei den Aktionen, die Hund Marley veranstaltet. Den Höhepunkt und auch darauf folgenden Tiefpunkt hat der Film wohl mit dem Auflösen des Hundestrandes. John ging mit seinem Hund des Öfteren an den Hundestrand. Dort herrscht Leinenpflicht. Und sollte ein Hund seine Notdurft am Strand oder im Wasser verrichten, wird der Hundestrand geschlossen. Eines Tages ließ John Marley am Strand von der Leine, damit dieser im Wasser toben kann. Schnell reagierten die anderen Hundebesitzer, und „befreiten” ihre Hunde ebenfalls. Die 4Beiner vergnügten sich im Wasser, bis Marley plötzlich zum Paukenschlag ausholte: Er hockte sich ins Wasser und das Spiel nahm seinen Lauf: Der Hund schaffte es, den Hundestrand durch diese Aktion „zu zerstören” (der Hundestrand wurde wegen mangelnder Hygiene geschlossen).

Fazit:
Bevor ich jetzt noch mehr vom Film erzähle, empfehle ich euch, schaut ihn euch an! Nicht nur wegen den lustigen Aktionen, die Marley da in ca. 2 Stunden Film an den Tag legt, sondern auch wegen der hervorragenden Schauspielleistung von Owen Wilson und vor allem Jennifer Aniston. Die Frau ist ne wahre Wucht ;)

Also, auch wenn es bessere Filme gibt, kann ich euch für Marley & Ich eine ganz klare Empfehlung geben!

Bedtime Stories

Was wäre, wenn es morgen Süßigkeiten vom Himmel regnen würde? So ist es geschehen im Film Bedtime Stories von Walt Disney.

Als der Hauptdarsteller Skeeter (Adam Sandler) auf die Kinder seiner Schwester aufpassen muss erzählt er ihnen am Abend zum Einschlafen immer eine Gute-Nacht-Geschichte (engl. bedtime story). Diese Geschichten sind meist zu kurz und nicht zufrieden stellend für die Kinder. So führen sie meist die Geschichte phantasievoll nach ihren Wünschen fort. Den Teil, den die Kinder erzählen, der wird am nächsten Tag für Skeeter immer in einer kuriosen und äußert lustigen Weise wahr.

Lacher sind aufrgrund der aufwendigen Machweise des Films und der speziellen Ideen der Kinder, wie es am nächsten Tag weitergehen soll, garantiert. Allein schon das merkwürdig aussehende Meerschweinchen „Glubschi“ mit dem treu-doofen Blick als Running Gag sorgt für gute Unterhaltung.

Der Name Disney bürgt für unterhaltsame Familienfilme mit ordentlicher Qualität, was auch bei diesem teilweise animierten Film wieder sehr gelungen ist.

Fazit: Wer aber mehr auf Action, Spannung oder Romantik steht, der sollte von diesem Film eher die Finger lassen.