Es klingelt an der Tür, einmal, zweimal, der Tüftler Clyde Shelton öffnet, bekommt einen heftigen Schlag mit einem Baseballschläger und kann nur noch zuschauen wie seine Frau und seine Tochter vergewaltigt und abgestochen werden. Er überlebt und hofft auf einen fairen Prozess gegen die Mörder seiner Familie, doch es läuft anders als erwartet, sein Anwalt macht einen Deal wodurch nur einer der beiden Mörder zur Rechenschaft gezogen wird. Clyde Shelton versteht die Welt nicht mehr und ist auf Rache aus nicht nur an dem Mörder seiner Familie sondern an dem ganzen nicht funktionierenden Justizsystem.
Das klingt nach einem richtig guten Thriller und das ist Gesetz der Rache auch, ein Film der vom Anfang bis zum Ende spannend und unberechenbar bleibt. F. Gary Gray hat es geschafft einen wirklich sehr interessanten Film im Stil von 96 Hour zu drehen. Die Hauptrollen werden von Gerard Butler und Jamie Foxx dargestellt. Gerard Butler ist meiner Meinung nach die Idealbesetzung für Clyde Shelton da er vom ersten Augenblick an die Rolle des Wahnsinnigen , der mit allen sein Spiel spielt perfekt darstellen kann. Dennoch gewinnt er den Zuschauer für sich. Der Anwalt Jamie Foxx reagiert meiner Meinung nach etwas zu passiv, für eine Figur die auf der Abschussliste eines Verrückten ganz oben steht, darum wirkt die Figur auch etwas Unglaubwürdig.
Ein guter Thriller hat meiner Meinung immer neben der Story sehr gute Actionelemente auch hier kann Gesetz der Rache punkten, von Schießereien bis zu vernünftigen Explosionen ist alles dabei. Dennoch wäre auch hier noch etwas mehr möglich gewesen..
Trotz allem Lob schafft es Gesetz der Rache nicht solch eine düstere Atmosphäre wie beispielsweise Sieben aufzubauen. Auch mache Dialoge ziehen sich zum Teil ein wenig. Ebenfalls enttäuscht das Finale des Films etwas, da Clyde Shelton der ganz große Clou nicht gelingt, und das Ende schnell und relativ unerwartet auf einen zukommt. Da hätte man gut und gerne noch etwas mehr Dramatik rein packen können, um dem Film ein würdiges Ende zu gewähren.
Fazit: Gesetz der Rache ist ein sehr spannender und gut inszenierter Thriller, Gerard Butler ist nun auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen und leistet sehr gute Arbeit. Gesetz der Rache kann man schon zu einen der wenigen Must-See Filme des Jahres 2009zählen, doch der absolute Must-See Film dieses Jahres ist natürlich Zombieland doch dazu später mehr.
Roland Emmerich ist Katastrophengeil! Soviel ist mir seit seinem neusten Film 2012 klar, gut er hat ja bereits einige Filme dieser Art gedreht. Mit Independence Day, Godzilla und The Day After Tomorrow hat Emmerich ja bereits mehrmals sein Zerstörungstalent unter Beweis gestellt, doch bei 2012 muss dieses Mal die komplette Erde daran glauben. Wer jetzt einen Film erwartet in dem es dauernd nur kracht, den muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Die besten Szenen wurden eigentlich schon in den Trailern verheizt, übrig bleiben nur die üblichen Liebesgeschichten, Familien Wiedervereinigungen und eben der ganze andere Mist den man bei einem sonst so interessanten Katastrophenfilm wohl unbedingt braucht. –>ganz genau Mister Cameron ich blicke in deine Richtung.
Ich bin ja ein bekennender Fan von Horrorfilmen aller Art, deshalb schau ich mir auch fast alle neuen Filme dieses Genres an. Letzte Woche war Jennifer´s Body dran, ein sagen wir mal LowBudget Teenie Horror Film von Karyn Kusama(die hat Æon Flux gemacht also nicht gerade eine Top Filmregisseurin) und der Drehbuchautorin Diablo Cody(ist mir unbekannt jedoch hat sie in der Szene einen relativ guten Ruf). Sie hat sogar für das Drehbuch von Juno(? nie gesehen) einen Oscar bekommen. All das wäre eigentlich nichts besonderes, wenn da nicht Megan Fox die Hauptrolle spielen würde. Um ehrlich zu sein nur aus diesem Grund hab ich mir den Film überhaupt angeschaut. Denn Teenie-Horror ist seit Scream und vor allem nach gefühlten zig tausend ähnlichen Filmen wie Ich weiß was du letzten Sommer getan hast, Düstere Legenden, Prom Night und so weiter einfach langweilig geworden. Zumal viele dieser Filme auf unbekannte Schauspieler setzten, ist Jennifers Body eine Ausnahme auf diesem Gebiet.
Es gibt ja immer wieder Filme, die auf absolut abgedroschene Klischees setzten und dennoch sehr gut funktionieren. Ein aktueller Vertreter dieser Art ist die amerikanische Komödie Spritztour. Irgendwie war bei dem Film alles schon einmal da, denn die Macher haben sich zum Großteil von anderen Filmen wie American Pie oder Road Trip ich sag jetzt mal inspirieren lassen. Wenn auch neue Ansätze fehlen wurde wenigstens das eigentlich schon bekannte Material sehr gut dargestellt.
Ist ein Spielfilm der das Leben(bzw. die letzten Monate) von John Dillinger darstellen soll. Dillinger war Anfang der 1930`er Jahren ein gefürchteter Bankräuber in den vereinigten Staaten. Er war der erste Mensch, der vom F.B.I. zum Staatsfeind Nr.1 erklärt wurde, doch unter der Bevölkerung galt er als eine Art moderner Robin Hood.
Das die Norweger einen sehr derben und schwarzen Humor haben dürfte durch den Film Dead Snow auch dem letzten bewusst werden. Der Norweger Tommy Wirkola bringt mit Dead Snow einen echten Splatter Kracher mit einen Schuss Humor in die heimischen Bluray Player. Ja leider wieder einmal eine Direkt to DVD Produktion, eigentlich sehr schade aber darauf werden wir uns wohl in der nächsten Zeit immer häufiger einstellen müssen.
So nun haben wir wieder einmal eine Fortsetzung der Fortsetzung, der Fortsetzung des Originals in den Kinos. Normalerweise werden diese vierten oder fünften Teile immer als Direkt to DVD/VHS herausgebracht aber dafür hat Final Destination zu viele Freunde. Mit anderen Worten, in Hollywood brauchte jemand Geld und hatte keine Lust, sich etwas Eigenes einfallen zu lassen. Das Problem an solchen Fortsetzungen ist, dass man eine Geschichte eben nur ein oder zwei Mal spannend erzählen kann. Alles andere was danach kommt und keine neuen Ansätze mitbringt, ist einfach nur noch Langweilig. Viele Serien versuchen mit dem vierten Teil eine neu Story zu erzählen, um das Ganze aufzulockern, The Final Destination leider nicht. Der vierte Teil macht genau das selbe wie Teil 1 bis 3.
Science-Fiction ist das Wort, bei dem sich bei den meisten Frauen die Nackenhaare aufstellen. Dieses Genre sei unrealistisch und immer übertrieben dargestellt, so ist zumindest die gängige Meinung. Bei Science-Fiction denken viele sofort an Trekkies, Außerirdische und das Weltall. Dem Regisseurs Neill Blomkamp waren diese Vorurteile wahrscheinlich gut bekannt, deshalb hat er seinen Sci-Fi Film District 9 so realistisch wie möglich dargestellt.
So heute möchte ich euch mal wieder eine beliebte TV Serie vorstellen. Leider wurde diese in den Vereinigten Staaten bereits abgesetzt und auch bei uns läuft sie momentan nicht mehr. Es handelt sich um die amerikanische Serie Reaper - Ein teuflischer Job, produziert von Tara Butters und Michele Fazekas. Das sind zumindest für mich zwei unbekannte aber als kreativer Berater war kein geringerer als Kevin Smith zuständig, weiterhin übernahm Smith auch die Regie der Pilotfolge. Demzufolge ist die Serie vor allem durch schwarzen Humor geprägt.
Wer kann sich noch an Sam Raimi erinnern. Ja ich weiß der hat die Spiderman Filme gemacht aber Jahre zuvor konnte er richtig gute Horrorfilme unter seinem Namen verbuchen. Und bei diesem Thema ist er nun auch wieder gelandet. Zum Glück denn man merkt sofort das er genau auf diesem Gebiet einer der ganz Großen ist.